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Schweden vs. Hamburg-Berlin

The Legends
Hund am Strand/ Zuhause/ The Sealevel

Berlin, Magnet Club
13.01.2006
The Legends
Alles begann mit einer fabelhaften Idee, die viele musikbegeisterte Menschen umtreibt. Einen eigenen Indie-Pop-Sampler zusammenzustellen und erfolgreich unter die Leute zu bringen. Lars Poeck, Musiker der Hamburger Band Zuhause, setzte diesen Traum mit einigen Freunden inzwischen in die Tat um. Das gute Stück erscheint Ende Januar und wird ganz wunderbare Musik enthalten. Die Bandbreite reicht dabei von etablierten Helden wie Kettcar oder Tilman Rossmy Quartett bis zu wirklich famosen Neuentdeckungen wie den Schweden von The Charade. Ziehen Sie sich warm an, liebes Publikum. Zur Einstimmung gab es erstmal eine kleine Vor-Release-Tour, die auch im Berliner Magnet Club Station machte. Neben Zuhause, den Berliner Lokalmatadoren The Sealevel, den Shooting Stars von Hund am Strand hatte sich mit den Legends eine der spannendsten Bands aus Schweden eingefunden. Aber der Reihe nach.
Fast ausverkauft, jedenfalls erstaunlich voll war der Magnet schon, als die Berliner Indie-Popper The Sealevel als erste die Bühne erklommen. Schnell merkte man, dass die Nachfolgeband der großartigen Seaside Stars hier ein Heimspiel hatte. Jedenfalls kamen ihre eingängigen Songs beim Publikum großartig an. Irgendwo zwischen Teenage Fanclub und Sixties-Westcoast-Pop muss man den Sound von The Sealevel wohl einordnen. Sommermusik eben. Nach kurzer Umbaupause hatte man die in Berlin nicht gerade häufige Gelegenheit, sich endlich mal die famose Hamburger Combo Zuhause anzusehen. Die aus den Resten von Blobkanal, Scholle und Brideshead gegründete Kapelle um Sänger Lars Poeck bot fast alle Songs des Longplayers "Dinge an ihrem Platz" und damit deutschsprachigen Indie-Pop erster Güte. Sowohl textlich wie musikalisch. Das klang angenehm nach Hamburg, ohne die üblichen Klischees zu bedienen. Musik für ältere Menschen, denen Tilman Rossmys Regierung noch was sagt. Fein! Alterstechnisch etwas jugendlicher ging es dann bei den Berliner Shooting Stars von Hund am Strand zu. Während ebenjene ihr Publikum mit bekannten Slogans aufforderten, ihre T-Shirts auszuziehen, holte sich der Schreiber dieser Zeilen gerade sein zweites Bier und sorgte so im übelsten Fall dafür, dass er ersterer Aufforderung bauchbedingt immer weniger nachkommen kann. Die Mühen des Alters kommen auf die Jungspunde von Hund am Strand erst noch zu. Bis dahin einfach weitermachen. Dem Publikum hat's jedenfalls gefallen. Etwas älter und trotzdem erstaunlich gut in Schuss zeigte sich Schwedens Indie-Pop-Legende Johan Ångergard mit seinen Legends. Vom ersten Takt an hatte er sein Publikum im Griff, machte immer wieder lustige Ansagen und spielte sich ansonsten durch ein abwechslungsreiches Set, das beide Alben widerspiegelte. Da gab es die alten Knaller wie "Call It Ours" oder "Kids Just Wanna Have Fun" genauso wie die großartigen Stücke des neuen Albums "Public Radio".
An diesem Abend im Magnet war wirklich für jeden etwas dabei. Bleibt zu hoffen, dass der Sampler zum Festival genauso gut angenommen wird. Wir drücken die Daumen.
Surfempfehlung:
www.stromundgitarre.de
www.labrador.se/artists/legends.php3
www.hundamstrand.de
www.zuhause-pop.de
www.thesealevel.de
Text: -Carsten Wilhelm-
Foto: -Pressefreigabe-

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Mehr über The Legends:
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Mehr über Hund am Strand:
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Mehr über Zuhause:
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Mehr über The Sealevel:
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