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Ganz alt und ganz neu

Stereophonics

Wuppertal, Rex Theater
11.04.2005
Stereophonics
Fans der ersten Stereophonics-Stunde werden sich freuen - Kelly Jones & Co. haben wieder ihre Liebe zu den Gitarren entdeckt. Zu den lauten Gitarren. Das aktuelle Werk "Language. Sex. Violence. Other?" blickt wieder eher in Richtung "Word Gets Around" als "You Gotta Go There To Come Back". Und das ist auch gut so, sonst hätte der Auftritt im Rahmen der Radiokonzert-Reihe von 1Live zu einer recht ruhigen Angelegenheit werden können. So aber hat es die Stereophonics in laut gegeben.
Es war übrigens eine Premiere für 1Live - die Stereophonics sind die einzige Band, die bislang zum zweiten Mal eingeladen wurden, vor recht kleiner Kulisse und live für eine Stunde im Radio zu spielen. Bands, die gute Songs schreiben, dürfen eben gerne wiederkommen, und tolles Material haben die Waliser in ausreichendem Maße vorzuweisen. Kurz nach 21:00 Uhr betraten dann Kelly Jones (inkl. Bono Vox "The Fly"-Gedächtnis-Brille), Richard Jones und Javier Weyler die Bühne im Wuppertaler Rex Theater - und rasten direkt durch acht Songs vom neuen Album. Es ist immer wieder erstaunlich, was für eine imposante Stimme da aus diesem doch eher kleinen Kelly Jones herauskommt - so rau, als ob er seit Kindestagen mit dem Glimmstengel im Mund aufgewachsen ist, so laut, als ob er jeden Tag auf der Tribüne eines Fußballvereins die Mannschaft über den ganzen Platz nach vorne schreit. Dazu noch eine auf Noise und Fuzz gestellte Gitarre, Bassist Richard Jones hat inzwischen neben einer Portion Coolness auch einige Arm-Tätowierungen aufzuweisen, Drummer Weyler sorgte für den nötigen Drive nach vorne. Die restlichen Sound-Effekte kamen aus der Konserve. Für den letzten Teil der Show haben sich die Stereophonics noch alte Kracher a la "The Bartender And The Thief", "Looks Like Chaplin", "Local Boy In The Photograph" und "Same Size Feet" aufgehoben, dabei wurde übrigens das "Just Enough Education To Perform"-Album komplett ausgespart. Als Zugabe, und dann nicht mehr live on air, gab es noch "Too Many Sandwiches" und abschließend eine standesgemäße Cover-Version von "I Wanna Be Your Dog".
Surfempfehlung:
www.stereophonics.com
de.v2music.com/site/act.asp?ID=15
Text: -David Bluhm-
Foto: -Pressefreigabe-


 
 

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