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From First To Last
Twelve Tribes

Hamburg, Logo
14.04.2005
From First To Last
Da richtet man sich auf einen entspannten Dienstagabend ein und dann läuft das Logo schon bei der ersten Vorband über. Warum? Hat man einen Trend verschlafen? Sind die 36 Crazyfists oder eine ihrer Vorbands - From First To Last und die Twelve Tribes - plötzlich das große Ding? From First To Last sind es - jedenfalls hierzulande - leider nicht. Denn ihre Platte mit dem schönen Titel "Dear Diary, My Teen Angst Has A Bodycount" ist mehr als gelungen und auch wenn man Parallelen zu The Used oder Thursday nicht wegdiskutieren kann, gehört das Album sicher zum Besten, was es derzeit auf dem Screamo-Sektor zu finden gibt.
Bereits vor dem offiziellen Beginn mussten eben jene From First To Last auf die Bühne und trotzdem war der Laden schon voll. Und die Masse bereitete dem Quartett aus Los Angeles einen tollen Empfang. "Wie viele kennen unser Album?", fragten die Sänger Matt und Sonny, die sich gekonnt die Vocals teilten. Kurz durchgezählt, fünf Arme im Pit wurden gehoben. "Und ihr fünf, ihr mosht jetzt so, wie ihr noch nie gemosht habt!" Die und einige Dutzend andere junge Menschen schüttelten ihr Haupthaar und wenn man es nicht besser wüsste, hätte hier auch ein Headliner auf der Bühne stehen können. Doch es war "nur" die erste Vorband und die glänzte mit einer vor Energie fast schon überlaufenden Performance. Musikalisch beschränkte man sich auf die heftigeren Songs des Albums ("The One Armed Boxer Vs. The Flying Guillotine", "Featuring Some Of Your Favourite Words" oder "Kiss Me, I'm Contagious") und darüber freuten sich nicht nur die überwiegend jungen Besucher in ihren Killswitch Engage- oder The Used-Shirts, sondern auch gestandene Rocker (die voller Stolz ihre Crowbar- und Black Flag-Hemden präsentierten) schienen sehr angetan von der heftigen Show. Aber es schien auch alles zu stimmen. Die Metal- und Brutalo-Elemente wurden gekonnt gesetzt, Melodien und Eingängigkeit gingen nicht verloren und auch wenn es abgedroschen klingt, nach einer halben Stunde und "Ride The Wings Of Pestilence" stand das Fazit fest: Jeder Song ein Treffer, bitte bald wiederkommen.

Gerade da, nämlich Anfang des Jahres mit Killswitch Engage, waren die Twelve Tribes. Und nun standen die Roadrunner-Rocker aus Ohio schon wieder auf deutschen Bühnen und schon wieder begeisterten sie mit ungeheurer Spielfreude, stetiger Suche nach Kontakt mit dem Publikum und heftigem Hardcore, der zwar eine Nummer derber, aber leider auch ein wenig eintöniger als der von From First To Last aus den Boxen knallte. Gut war er - genau wie auf ihrem Album "The Rebirth Of Tragedy" - trotzdem. Und als dann 36 Crazyfists spielen sollten, stellte sich die Frage: Muss man die sehen?

Surfempfehlung:
www.fromfirsttolast.com
www.twelvetribesmusic.com
Text: -Mathias Frank-
Foto: -Pressefreigabe-

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Mehr über From First To Last:
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