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Cover mir einen

Waterdown
NME.MINE

Hamburg, Logo
21.04.2006
Waterdown
Schon häufig haben wir Waterdown auf der Bühne beobachtet und bisher immer haben sie uns begeistert. Nun waren sie wieder auf Tour, hatten aber nicht nur ihren neuen Sänger, sondern auch ihre nicht so wirklich überzeugende Platte "All Riot" im Gepäck. Wir waren gespannt. Und freuten uns dazu noch auf ein buntes Vorprogramm.
In Hamburg bestand dieses leider nur aus NME.MINE, da Ephen Rian an diesem Abend nicht dabei waren. Aber was heißt leider? NME.MINE haben mit "Life Without Water" ein überragend eigenständiges Hardcore-Album gemacht und boten dann auch auf der Bühne wunderbare Unterhaltung. Trotz der überschaubaren Menge vor der Bühne tobte das Quintett über eben diese, Sänger Patric scherzte mit den Leuten in den ersten Reihen, bat eben jene, ihn doch anzurufen, lachte über den Solo-Pogo und freute sich, dass mindestens so viele Leute für sie, wie für Waterdown gekommen waren. Sein Kommentar in Richtung Hauptband: "1:1" Und Recht hatte er, das als reserviert geltene Hamburger Publikum feierte die Band ab. Nach einer ungemein kurzweiligen Stunde gab es zum Abschluss - es war das letzte gemeinsame Konzert - einen warmen Konfetti-Regen der Waterdown-Jungs und einen Rollentausch an den Instrumente. Patric ging an den Bass, Basser Marcus an die Gitarre und der eigentliche Sechsaiter Philipp schnappte sich das Mikro und stimmte "Weeds" von Life Of Agony an. Tolle Show!
Auch Waterdown hatten mit "Rather Be Dead" von Refused eine Fremdkomposition im Gepäck, klangen aber leider häufiger wie ihre eigene Coverband. Denn so gut Zacken auch singt und schreit, alte Hits wie "A Fortress", "Impress Me", "Round Tow" oder "Xerox" sind eben unweigerlich mit der Stimme von Marcel verbunden. Der ist nicht mehr da und Waterdown trotzdem noch eine famose Live-Band. Denn was die Truppe da bot, machte schlicht Spaß. Schreihals Ingo schien vor Adrenalin überzulaufen, kickte ein Luftloch nach dem anderen und stand nicht eine Sekunde still. Auch der zirka doppelt so große und dreimal so breite Zacken sprang munter über die Bühne und zusamen boten sie ein herrlich-komisches Bild. Dazu sah man eine Band, die sich von Anfang bis Ende verausgabte und sich durch ihre drei Alben spielte. Aufgrund der oben erwähnten Umstände wurden aber nicht die alten Hits zu den Highlights, sondern die neuen Nummern. Denn erstens gehören die der neuen Stimme und zweitens hat ja auch das neue Werk einige verdammt tolle Nummern ("Cut The Cord", "Moshpit Etiquette", "Repeater"). Und so wurde es am Ende ein sicher nicht so famoses Konzert, wie es Waterdown schon so häufig gespielt haben, aber doch eine richtig gute, wenn auch nur mit einem kleinen Circle Pit versehende Hardcore-Show.
Surfempfehlung:
www.waterdown.de
www.nmemine.com
www.myspace.com/nmemine
Text: -Mathias Frank-
Foto: -Pressefreigabe-

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