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Meisterleistung

Amusement Parks On Fire

Köln, Gebäude 9
15.09.2006
Amusement Parks On Fire
Zweimal konnten Amusement Parks On Fire schon den Titel "Platte der Woche" auf der Gaesteliste.de einheimsen, denn zweimal konnte uns Michael Feerick, Kopf der englischen Combo, schon davon überzeugen, dass er genau weiß, wie er sein Talent einsetzen kann und muss - das Talent, perfekte Soundlandschaften zu kreieren, die mal laut, leise, brutal, verträumt, zerbrechlich und auch zerstörerisch sein können, ganz so, wie es der jeweilige Song bzw. der jeweilige Song-Abschnitt gerade verlangt. Vergleiche zu My Bloody Valentine, Mogwai, Sigur Ros und Godspeed kann man nicht von der Hand weisen, man nehme nur noch eine große Prise Amusement Parks On Fire hinzu. Das alles galt es nun live - und von Gaesteliste.de präsentiert - auf deutschen Bühnen darzubieten.
Nachdem die mit Instrumental-Brachial-Rock aufwartene Support-Band die Leute eher in die warme Spät-Sommernacht vor das Gebäude 9 vertrieb, war es nach einer kurzen Umbaupause schon soweit - Michael Feerick betrat gefolgt von seinen vier Mitstreitern die Bühne und schon ging es los mit einem Mix aus beiden Alben, wobei sich das Hauptaugenmerk allerdings nur auf die schnelleren und lauteren Stücke richtete. Außen vor gelassen wurden die eher sphärischen Elemente, die auch in der Album-Version besser aufgehoben sind als auf der Bühne. Und wenn, dann nur als kleine Verschnaufpause, als kleines Runterkommen vom Trip, den APOF nicht nur im Kopf entstehen lassen. Größtenteils wurde mit drei Gitarren gleichtzeitig gespielt und es wurden dabei Soundwände aufgebaut, aus denen es kein Entrinnen mehr gab und die einen sogar körperlich gefangen nahmen, so intensiv waren diese Klänge.
Amusement Parks On Fire
Beim Auftritt im Gebäude 9 hatte es leider des Öfteren kleinere Probleme mit dem Bass-Verstärker gegeben, so dass teilweise das Element, das einen noch halbwegs auf dem Boden hätte halten können, fehlte. Doch umso besser funktionierten Freericks Stimme, die Gitarren und das Schlagzeug, alle Akteure verausgabten sich, besonders Freerick durchlebte jeden einzelnen Moment seiner Songs bis in die Haarspitzen. Genau so muss diese Art von Musik sein, vor allem live: Sie muss begeistern und den Zuhörer mit auf eine besondere Reise nehmen. Diesen Anspruch konnten APOF an diesem Abend in Köln mit Bravour erfüllen.
Surfempfehlung:
www.amusementparksonfire.com
www.myspace.com/amusementparksonfire
de.v2music.com/site/act.asp?ID=434
www.martijnzuidweg.nl
Text: -David Bluhm-
Fotos: -Martijn Zuidweg-


 
 

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