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Immer einen Besuch wert...

Beatsteaks
Hello Kwitten

Hamburg, Uebel & Gefährlich
22.05.2007
Beatsteaks
Wie schon bei ihrer Tour zu ihrer letzten Platten reisten die Beatsteaks vor den "großen" Konzerten durch die kleineren Clubs und wie damals schon wurden diese Abende zu den ganz großen. Zehn Tage vor ihrem Gig in der viele Tausend fassenden Alsterdorfer Sporthalle machten die Berliner im gemütlichen Bunker-Club Uebel & Gefährlich Halt und verkauften diesen natürlich in kürzester Zeit aus. "Es ist wohl klar, dass das hier das eigentliche Hamburg-Konzert ist", stellte Sänger Arnim Teutoburg-Weiß dann auch fest. Und niemand wollte ihm widersprechen.
Den Anfang machen Hello Kwitten mit Turbostaat-Drummer Piet am Schlagzeug und Mikrofon. Im bereits gut gefülltem Club rotzte sich das norddeutsche Trio durch ihren lauten, wüsten und alles andere als schlechten Hardcore-Punkrock, der seine Inspiration und seine Einflüsse eindeutig in den 80er Jahren hat und Freunde von Black Flag oder Dead Kennedys gefallen sollte. Ein guter Anheizer und eine Band, die man sich gerne wieder ansieht.
Beatsteaks
Ebenfalls immer wieder einen Besuch wert sind natürlich die Konzerte der Beatsteaks. Denn was die Berliner und allen voran ihr schlicht charismatischer Sänger auf der Bühne und darüber hinaus abliefern, ist feinste Unterhaltung und die gab es auch diesmal ab der ersten Note vom Opener "As I Please". Was folgte waren 90 Minuten Buletten in Höchstform, die sich auch vom manchmal überraschend reserviert wirkendem Punblikum nicht entmutigen ließen. Der Band war das egal, die spielte und schwitzte sich durch ihre Historie und schien ihren Spaß zu haben. Denn wäre das nicht der Fall, hätte sich Armin gegen Ende sicher nicht durchs Publikum gekämpft, um sich anschließend über dieses zurück zur Bühne tragen zu lassen. Auch hätten sie nicht Jan von Turbostaat auf die Bühne geholt, damit er mit Gitarrist Bernd "Frieda und die Bomben" singen soll. Und ebenso wenig hätten sie ihren Lichttechniker gefeuert, nur weil er bei "Barfrau" gepennt hatte und sie den Song so zweimal spielen mussten. All das wäre nicht passiert.

Und das wäre schade, denn es waren diese kleinen Geschichten, die diesen Abend zu einem so tollen machten. Es waren die "Türlich, türlich"-Einlagen, über die sicher auch Das Bo persönlich lachte, es waren Aktionen wie beim absoluten Konzert-Highlight "Let Me In", als sich das gesammelte Publikum hinkniete und es waren natürlich die fünf Berliner, die einfach das machten, was sie wollten und was sie am besten konnten. Punkrock sein, lieb sein, gut sein. Und weil es obendrauf noch einen Hit nach dem anderen gab und man sich einfach nicht entscheiden konnte, ob man nun "Summer", "Hello Joe", "Jane Became Insane" oder doch "To Be Strong" am tollsten findet, haben dann manche überlegt, vielleicht doch auch noch mal in die Sporthalle zu gehen. Auch wenn das sicher nicht annähernd so aufregend werden wird...

Surfempfehlung:
www.beatsteaks.org
www.beatsteaks.de
www.myspace.com/beatsteaks
www.hallokwitten.de
www.myspace.com/hallokwitten
Text: -Mathias Frank-
Fotos: -Michael Kellenbenz-


 
 

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