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Konzert-Bericht
 
Ein Dank an Jacks Mama!

Jack Peñate

Köln, Blue Shell
01.11.2007
Jack Peñate
Dass man Jack Peñate, seines Zeichens Senkrechtstarter aus London, tatsächlich an diesem Abend im Blue Shell erleben kann, ist in einer Stadt wie Köln, in der das Verlegen in einen größeren Club an der Tagesordnung ist, eigentlich ein Wunder. Die Kneipe ist demnach auch zu klein für das Interesse, das an Jack Peñate herrscht, und so scheitern vor Konzertbeginn schon einige Besucher vor der Tür. Bei denjenigen, die es hinein geschafft haben, herrscht bereits gespannte Vorfreude auf das von Gaesteliste.de präsentierte Konzert: Schließlich konnte man im Vorfeld schon einiges über die legendären Liveshows des Engländers hören, die des Öfteren damit enden, dass das Publikum die Bühne stürmt.
Jack Peñate
Um kurz vor zehn betritt Jack Peñate dann bekleidet im für ihn typischen Karohemd die Bühne, und spielt mit "Spit At Stars" gleich einen seiner größten Hits. Unterstützt wird er live von einem Schlagzeuger und einem Bassisten, die aber eher im Hintergrund bleiben. Das hier ist die Show von Jack Peñate. Er hüpft aufgeregt auf der kleinen Bühne herum und hat dabei den Charme eines Riesenbabys. Das scheint bei dem weiblichen Teil des Publikums gut anzukommen. "Jack, you're so sexy" hört man zwischendurch einen Fan rufen – "Thanks, Mum" lautet die Antwort von der Bühne. Jack Peñates gutgelaunter Sommerpop funktioniert auch live hervorragend – die gute Stimmung auf der Bühne überträgt sich schnell auch auf die Besucher des Konzerts, unter denen an diesem Abend wieder einmal außergewöhnlich viele Engländer sind. Besonders "Second, Minute or Hour" wird gefeiert – zumindest werden bei diesem Lied so einige Kamerahandys nach oben gehalten, um mitzufilmen. Natürlich ist allen Anwesenden klar, dass das Set der 23jährigen nicht besonders lange dauern wird. Zusätzlich zum Material vom Debütalbum "Matinée" gibt dieser auch eine gelungene Coverversion des Beats International-Hits "Dub Be Good To Me" zum Besten.
Jack Peñate
Als das reguläre Set beendet ist, verzichten Jack und seine Band von vorneherein darauf, die Bühne zu verlassen. Schließlich wäre es auch aufwendig, sich durch die Menschenmasse im engen Bühnenvorraum zu zwängen. Stattdessen bückt man sich kurz und verschwindet so aus dem Blickfeld der meisten Anwesenden – um dann wieder aufzustehen und noch zwei weitere Lieder zu spielen. Natürlich darf das Konzert nicht ohne "Torn On The Platform" zu Ende gehen, auf das alle warten. Die Bühne stürmt dieses Mal zwar keiner – trotzdem ist der Hit ein gelungener Abschluss eines tollen Konzerts. Man hat Jack Peñate an diesem Abend sicherlich zum letzten Mal in so einem kleinen Rahmen sehen können – wenn sich die Livequalitäten des Engländers weiter herumsprechen, wird man bei der nächsten Tour wohl eher darauf hoffen, dass er nicht in die Live Music Hall verlegt wird.
Surfempfehlung:
www.jackpenate.com
www.myspace.com/jackpenate
www.youtube.com/user/jackpenate
Text: -Christina Ocklenburg-
Fotos: -Stephanie Schorre-


 
 

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