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Kurze Klasse

Alkaline Trio
Broadway Calls

Hamburg, Grünspan
23.01.2009
Alkaline Trio
Hat man eine Band schon öfter gesehen, hält sich die Spannung vor einer Show meist in Grenzen. Und wenn diese Band auch noch so großartig ist. Sogar, wenn es sich um das Alkaline Trio handelt. Anders ist es, wenn eine Formatierung an Musikern auf der Bühne stehen soll, die toll ist, aber die erstmals vor den eigenen Augen aufreten wird. Wie in diesem Fall Broadway Calls. Da heißt es früh kommen, früh Augen und Ohren spitzen und mal wieder diese besondere Vorfreude spüren. Die Neugierde genießen und einfach hoffen, nicht entäuscht zu werden.
Broadway Calls
Wenn am Wochenende noch genügend Zeit für die Party danach sein muss, kann es vorkommen, dass die erste Band schon mal früher auf die Bretter muss. Diesmal war es kurz nach 19 Uhr, als das Broadway-Trio loslegte. Die Jungs aus Oregon haben gerade bei SideOneDummy unterschrieben und arbeiten mit Bill Stevenson (Descendents) an ihrem neuen Album. Die Demos sind aufgenommen, im April geht es ins Studio, im Spätsommer kommt die Platte. Schon nach einem ersten Besuch auf ihrem MySpace-Portal freute man sich drauf, nach dieser Show sogar noch ein bisschen mehr. Denn natürlich, die musikalische Nähe zu Bands wie Against Me!, Hot Water Music oder auch The Loved Ones ist nicht von der Hand zu weisen, doch Broadway Calls besitzen genug eigene Klasse. An diesem Abend zeigten sie es. Denn ihre höchst melodischen Tracks, die dann besonders toll sind, wenn sich Sänger und Gitarrist Ty Vaughn von Bassist Matt Koenig am Mikro unterstützt wurde, ihre gesunde Mischung aus Punk und Rock - was nicht zwingend Punkrock sein muss - und ihr schroffer Charme gefielen und manchmal sogar außerordentlich. Und weil die Jungs dazu auch leidenschaftlich und impulsiv schroteten - Josh Baird zerstörte eine Familienpackung Drumsticks! - und dabei gleichzeitig niedlich schüchten und dadurch verdammt nett wirkten, gab es an dieser halben Stunde nicht wirklich etwas auszusetzen.
Alkaline Trio
Nicht viel anderes durfte man am Ende der Alkaline Trio-Show sagen. Denn ja, "Crimson" wurde vernachlässigt und mit zirka 75 Minuten war das Ganze auch deutlich zu kurz - doch sonst? Erste Sahne. Wie immer eigentlich. Neu war, dass die Band auf ihren Einheitslook vergangener Jahre verzichte und Skiba zum Beispiel in Jeans, Shirt und Pauli-Schal auf die Bühne kam. Zwar war er stimmlich etwas angeschlagen, doch so gut gelaunt hat man ihn selten gesehen. Ja, er lachte und er hatte Spaß und weil Bassist Dan Andriano einfach mehr sang, war auch das Problem gelöst. Und alles war gut. Ganz besonders die Setlist, auf der zwar unter anderem "Time To Waste" fehlte, die sonst aber vor Hits fast überlief. Los ging es mit "Private Eye", später folgten Nummern wie "I Found Away", "This Could Be Love", "We've Had Enough", "Mr. Chainsaw" oder "Cringe" und "Radio" während der Zugabe. Dazu ein paar aktuellere Lieder wie "Calling All Skeletons" oder "In Vein" und Fan war happy. Und die recht kurze Spielzeit vergessen.
Surfempfehlung:
www.alkalinetrio.com
www.myspace.com/alkalinetrio
www.broadwaycalls.com/
www.myspace.com/broadwaycalls
Text: -Mathias Frank-
Fotos: -Michael Kellenbenz (Alkaline Trio) & Mathias Frank (Broadway Calls)-

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