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Das gesunde Maß

Dredg

Köln, Gebäude 9
11.03.2009
Dredg
Mal wieder verschoben, aber nicht in allzu ferner Zukunft liegt der Veröffentlichungs-Termin des neuen Dredg-Albums "The Pariah, The Parrot, The Delusion" - bevor es nun endlich Ende Mai 2009 erscheinen soll, begaben sich Gavin Hayes & Co. auf eine kurze Showcase-Tour mit zwei Konzerten in Berlin und ins Kölner Gebäude 9. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass beide Shows natürlich direkt ausverkauft waren - schließlich wartet man schon fast zu lange auf neues Material. So konnte man auf einige neue Songs hoffen - und wurde mit einigen belohnt.
Die rechts auf der Bühne geparkte Stehlampe ließ etwas Gemütlichkeit Einzug nehmen, kurz darauf schlurften auch schon Sänger Gavin Hayes, Gitarrist Mark Engles, Bassist Drew Roulette und Drummer Dino Campanella auf die Bühne, um mit dem Instrumental-Stück "Pessimistic" zu beginnen, gefolgt von zwei weiteren neuen Stücken namens "I Don't Know" und "Ireland" - in welche musikalische Richtung sich das ganze bewegt? Nun, eine U2-isierung kann man schonmal ausschließen, dennoch sei angemerkt, dass man wieder recht hohe Pop-Anteile feststellen konnte, aber das können Dredg nunmal auch hervorragend - vor allem, wenn man so einen Sänger wie Gavin Hayes vorzuweisen hat, der mit seiner Stimme ohne Probleme den ganzen Raum einnehmen kann. Wenn es denn ohne technische Probleme vonstatten geht, wie die Band zu Beginn des Sets feststellen musste, als einige Mikros ausfielen. Weiter ging es mit bekannten Songs aus den Alben "El Cielo" und "Catch Without Arms" (u.a. "Same Ol' Road", "Sanzen", "Ode To The Sun", "Catch Without Arms"), gefolgt von den neuen Songs "Saviour" (relativ hoher Rock-Anteil) und "Waterbourne" (großer Pop-Anteil).
Dass Drummer in der Regel auch immer ein wenig irre sind, bewies Dino Campanella - man musste in den ersten Reihen fast schon in Deckung gehen, damit man nicht von einem der unzähligen Drumsticks getroffen wurde, die er so im Laufe eines Konzerts unvermittelt in alle Richtungen abfeuert. Sänger Gavin Hayes durchlitt auch wieder seine Texte, wanderte auf der Bühne umher oder bediente die vor ihm deponierte Slide-Gitarre. Mark Engles erfüllte mit seiner Gitarre bzw. den den angeschlossenen Effektgeräten wie immer auch den letzten Winkel des Gebäudes, Gitarren-Wände en masse. Diese begleiteten natürlich auch die letzten Songs ("Bug Eyes", "The Canyon Behind Her", "Cellar"), sowie das Instrumental-Stück "Horizon", das nach rund 75 Minuten und keiner Zugabe diesen Dredg-Showcase beendete. Fazit: Dredg haben nichts verlernt und die neuen Stücke lassen die Freude auf das kommende Album auf ein gesundes Maß ansteigen.
Surfempfehlung:
www.dredg.com
www.myspace.com/dredg
de.wikipedia.org/wiki/Dredg
www.lastfm.de/music/dredg
en.wikipedia.org/wiki/Dredg
Text: -David Bluhm-
Foto: -Pressefreigabe-


 
 

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