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Konzert-Bericht
 
Mal wieder: Perfekt.

Green Day

Hamburg, Color Line Arena
08.10.2009
Green Day
Wir machen den Vergleich! Denn nachdem wir schon im August die Möglichkeit hatten, uns Green Day auf ihrer aktuellen Tour in San Diego anzuschauen, guckten wir sie uns in Hamburg erneut an. Und bereuten das zu keiner Sekunde. Denn natürlich war es wieder ein ganz großes Spektakel, ein riesiger Spaß und die überdachte Version von Stadionrock.
Im Grunde spielte sich in der bis auf den letzten gefüllten Color Line Arena das gleiche Programm ab, was auch schon ein paar Wochen in der Viejas Arena gab. Und wer den Konzertbericht von damals gelesen hat, der weiß, was ungefähr passierte. Allerdings nur ungefähr, denn die deutschen Besucher mussten mit einer leicht abgespeckten Version vorlieb nehmen. Der ganze Abend wurde eine Nummer kompakter gespielt. Es gab weniger Böller und Pyros, weniger Fucks und Flüche, weniger Kommunikation mit dem Publikum und weniger Fans auf der Bühne. Und leider gab es auch weniger Songs.

Natürlich eröffnete der pinke und betrunkene Hase die Show und natürlich ging es anschließend mit "Song Of The Century" und "21st Century Breakdown“ los und auch diesmal forderte Billy Joe die Leute zum Aufstehen auf. Insgesamt waren es die identischen ersten zehn Songs, die ausschließlich von den letzten beiden Alben stammten. Und sie verfehlten ihre Wirkung natürlich nicht. "Know Your Enemy", "Holiday" oder "Boulevard Of Broken Dreams" brachten auch die deutschen Fans zum Austicken. Bis unter's Dach wurde gefeiert und gejubelt, die Stimmung war euphorisch und alles war klasse. Weil es eben Green Day sind, die sich zu einer der stärksten Livebands überhaupt entwickelt haben. Mit "Hitchin A Ride" und "When I Come Around" wurde dann ein Blick in die Vergangenheit gerichtet und dort auch gelassen. Alte Granaten wie "Jaded" brachten die Leute zum Toben, auf Raritäten wie "2000 Light Years Away" aber wurde diesmal leider verzichtet. Nicht aber auf die Suche nach Gastsängern, die sich an "Longview" versuchen sollten. Leider. Der erste Typ war noch okay, das Mädel kreischte mehr als sie sang, und der letzte Kerl schwor zwar vorher, dass er den Text können würde, outete sich aber auf der Bühne als Idiot und wurde von Armstrong - völlig zu Recht - sauer wieder weggeschickt. Eine peinliche Aktion, mehr nicht.

Den tollen Abend störte das aber natürlich nicht. Denn mit "Basket Case", "She" oder "Hitchin' A Ride" gab es weitere Punkrock-Böller und mit "21 Guns" den besten GD-Song aller Zeiten, Billy schoß munter Shirts und Klorollen ins Publikum und Tre Cool verkleidete sich als Britney Spears. Wieder einmal gab es also nichts zu meckern, wieder einmal sorgten Green Day für perfektes Entertainment, das nach weit über zwei Stunden mit unter anderem "American Idiot" und natürlich "Good Riddance (Time Of Your Life)" ein imposantes Ende fand. Man kennt es nicht anders...
Surfempfehlung:
www.greenday.com
www.greenday.net
www.greenday.de
www.myspace.com/greenday
Text: -Mathias Frank-
Foto: -Chris Dugan-


 
 

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