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Machine Head

Hamburg, Docks
30.11.2001
Machine Head
Freitag-Abend, 21.30 Uhr. Um diese Zeit beginnt sich ein Club meistens zu füllen und die Vorband ist dabei, sich warm zu machen. Doch heute ist alles ein ganz klein wenig anders. Das Konzert ist schon zu Ende und die begeisterten, durchgeschwitzten Zuschauer strömen auf den Kiez. Hinter ihnen liegen 90 Minuten Machine Head in Bestform.
Genauer gesagt Robb Flynn. Denn der stellte den Rest seiner Band eiskalt in den Hintergrund und war eindeutiger Mittelpunkt der Show. Lediglich der auf einem Podest werkende Glatzkopf und Drummer Dave McClain konnte gelegentlich ein paar Blicke auf sich ziehen. Nicht nur, weil er über seinen Kollegen saß, sondern auch, weil er einfach atemberaubend gut spielte. Robb jedenfalls konnte nicht aufhören zu trinken ("Ich liebe es, am Freitag eine Show zu spielen. Da kann man hinterher noch besser feiern!"), halbvolle Becher in die Menge zu schmeißen und tierisch zu rocken! Bei bester Soundqualität spielte das Quartett einen grandiosen Querschnitt ihrer vier Alben. Schon im Hauptprogramm gab es eine Menge Klassiker der Marke "Ten Ton Hammer" und "Old" zu hören. Auch die Stücke von "Supercharger", die ja ganz sicher nicht ihre beste Scheibe ist - sie rangiert wohl eher auf Platz vier - kamen live verdammt gut. Gar kein Halten mehr gab es dann beim "The Burning Red"-Kracher "From This Day". Das volle Docks flippte vollkommen aus, ein riesiger Mob von Bühne bis Mischpult, verwandelte sich in ein großes Ganzes und immer mal wieder sah man Füße oder Pullover durch die Luft fliegen.
Daß die Band eigentlich gar nicht gebraucht wurde, beeindruckte auch Robb: "Ihr seid ja verrückt, tanzt sogar, wenn keine Musik läuft. I love it!" Genauso muß ein Metal-Konzert sein. Und genau wie die heutige halbstündige Machine-Head-Zugabe muß eine Zugabe sein. Erst bekamen 75 Prozent der Leute bei "Davidian" einen ohralen Orgasmus, dann gab es ein erstklassiges Heavy-Metal-Medley aus "Number Of The Beast" von Iron Maiden, Black Sabbath, System Of A Down und Pantera und zum Abschluß "Supercharger". Nach den letzten Tönen stand Flynn noch einige Minuten klatschend auf der Bühne und bedankte sich sichtlich gerührt bei den Fans. Und die bedankten sich bei ihm. Für ein verdammt gutes Konzert. Wie sagt man in Hamburg so schön: "Junge, komm bald wieder!"
Text: -Mathias Frank-
Foto: -Pressefreigabe-


 
 

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