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Konzert-Bericht
 
Kurz, aber gut.

Randy
Financial Freaks

Hamburg, Logo
11.12.2001
Randy
Was ist nur mit Hamburg los? Da ist es kurz nach neun und nur ein paar Handvoll Leute stehen im Logo. Am relativ fairen Eintrittspreis von 20 Mark kann es nicht liegen. Am Konkurrenz-Programm in anderen Clubs eigentlich auch nicht. Und schon gar nicht an den Bands. Randy haben mit "The Human Atom Bombs" ein wunderbares Punk'n'Roll-Album gemacht und die Financial Freaks sind Quasi-Lokalmatadoren (kommen aus Schwarzenbek), die in Hamburg schon einige Konzerte gespielt haben. Seltsam.
Los ging es also mit den Financial Freaks, die astreinen Melody-Core machen. Neu oder innovativ? Sicherlich nicht. Unterhaltsam? Aber unbedingt! Die drei Anfang-Zwanziger gaben sich extrem locker und souverän. Nicht nur die Musik konnte den Großteil der Leute überzeugen. Auch die Art und Weise, wie sich die Band auf der Bühne gab, war klasse. Besonders Don Hirscho El Geilo, der sich mit Olli Krawolli Gitarre und Baß teilt, hatte einige Lacher auf seiner Seite. Die Inhalte der Songs mit Titeln wie "Erection In Progress" oder "Masturbation Saved My Life" sorgten ebenfalls für den ein oder anderen Schmunzler. Mit "Stuck Together" (ein Stück mit Ohrwurmgarantie) war dann nach 40 Minuten Schicht und eigentlich alle waren zufrieden. Doch, eine Band, die man sich merken sollte.
Randy dagegen kennt ja schon so mancher. Und zum Glück auch in Hamburg. Denn als die vier Nordschweden die kleine Logo-Bühne betraten, waren doch ein paar mehr Leute vor eben dieser (auch wenn es alle andere als voll war). Und die gingen vom ersten Stück an kräftig mit. Surfen, springen, Bier spritzen. Punkrock eben. Randy beschränkten sich auf ihre neuesten, deutlich rockigeren Werke und ignorierten (leider) ihre Melody-Vergangenheit. Mit wechselndem Sänger (außer dem Drummer durfte jeder mal) und ohne große Pause wurde nahezu das komplette "The Human..."-Album gespielt (Highlights: "Karl Marx And History" und "I Don't Need Love"). Ein schönes Konzert, das nach gerade mal 50 Minuten schon vorbei war. Klar, eine recht kurze Angelegenheit. Aber trotzdem sah man kaum enttäuschte Gesichter.
Text: -Mathias Frank-
Foto: -Torbjorn Persson-


 
 

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