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Konzert-Bericht
 
Leistungssteigerung

Apoptygma Berzerk

Krefeld, KuFa
28.02.2002
Apoptygma Berzerk
Allein schon der gewaltige Bühnenaufbau ließ die Fans in der ausverkauften Kulturfabrik ahnen, was auf sie zukommen würde. Nicht nur der gewaltige Livesound der norwegischen Electropop Band Apoptygma Berzerk, sondern eine ausgefeilte Liveshow mit vielen ausgefallenen Lichteffekten. Kurz vor elf war es dann soweit und Stephan Groth, Geir Bratland und Ted Skogmann betraten nicht gerade unauffällig und leise die Bühne. Ein gewaltiges Gewitter aus Loops, Höhen und Bässen drang aus den Boxen. Und verfehlte bei den Fans seine Wirkung nicht. Lichtblitze, so hell, daß eine Sonnenbrille von Nöten gewesenwäre, zuckten über die Köpfe des Publikums, Nebelschwaden legten sich über die Bühne.
Während die meisten Künstler, die sich mit elektronischerMusik beschäftigen, live eher eine schlechte Leistung bringen, animiert die Konzert-Atmosphäre das Trio eher zu einer noch besseren Leistung. So gingen sie mit "Suffer in Silence", einem neuen Stück von ihrem Ende Februar erschienenen Album "Harmonizer", direkt in die Vollen. Doch so richtig ausgelassen wurde die Stimmung erst, als die ersten Hits durch die Boxen drangen. "Deep Red", "Kathy's Song" und "Eclipse" behaupteten sich nicht zu unrecht lange in den Deutschen Alternative Charts in den vorderen Positionen. Diese alten Clubhits schafften es dann auch, die Stimmung auszugleichen, da die neuen Songs nicht so gut beim Publikum ankamen. Mit einer Ausnahme: Die neue Single "Until The End Of The World", die wohl an alte Erfolge anknüpfen kann. Die anderen Songs seien zu poppig oder technolastig, wurden immer wieder Stimmen aus dem Publikum laut.
Trotzdem war das Konzert um längen besser als vor zwei Jahren, war die allgemeine Meinung. Nach 90 Minuten war der Höhenflug der Band und der Gäste schon wieder vorbei. Viel zu schnell, da war sich das Publikum einig. So ließen sie das Trio nicht von der Bühne, bis wirklich jeder sein Lieblingsstück von Apoptygma Berzerk gehört hatte. So kamen ganz zum Schluß auch noch "Love Never Dies" und "Nonstop Violence" als Zugabe. Nur "Mourn" sparten sich die Norweger, die sich, zusammen mit ihren Vorgruppen No Comment und ECO Image, nach dem schweißtreibenden Auftritt erst in den frühen Morgenstunden aus Krefeld in Richtung Belgien verabschiedeten.
Text: -Esther Mai-
Foto: -Pressefreigabe-


 
 

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