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Büchsenpunk

Satanic Surfers
Sidewalk Surfers

Hamburg, Marquee
04.04.2002
Satanic Surfers
Es geht doch! Nach den in den letzten Monaten enttäuschenden Besucherzahlen bei Hamburger Punkrock-Konzerten, war es ein wunderbarer Anblick, als sich schon lange vor dem Einlaß eine Masse an Menschen vor dem frisch umgebauten Marquee versammelte. Dementsprechend voll war es dann auch im Inneren des gemütlichen Kiez-Clubs. Der Türsteher warnte noch: "Drinnen wird es mächtig heiß, die Lüftungsanlage ist noch nicht instaliert." Und er sollte recht behalten.
Schon bei der Vorband, den Sidewalk Surfers aus - wie sie mehrmals betonten - Bückeburg, gehörte die Luft auf die Kölner Sondermülldeponie. Die Nachwuchs-Surfers rockten mehr schlecht als recht und konnten nicht wirklich zu überzeugen. Sie mischten Punkrock mit Knüppel-Hardcore, etwas Ska und zum Teil schlimmen Schrei-Vocals und die Leute gingen überraschender Weise schon mächtig ab. Etwas seltsam, denn vor gar nicht allzu langer Zeit spielten die Sidewalk Surfers mit den richtig guten Smoky Joe schon mal an gleicher Stelle und damals kamen vielleicht 15 Leutchen. Auch damals gab es als letzten Song die Pennywise-Hymne "Bro Hymn", den einzige Höhepunkt einer durchwachsenen Show. Wie sich die Dinge doch wiederholen.
Die Satanic Surfers, eine schwedische Punkrock-Institution. Heute starteten sie ihre Deutschlandtournee und konnten - um einmal die Spannung zu nehmen - den Abend als vollen Erfolg verbuchen. Spielfreude pur. Ohne Rücksicht auf den neuen Drummer Mark (Rodrigo: "Er ist 35 und verheiratet..."), wurden den wie in der oft zitierten Sardinenbüchse zusammen gepferchten Leuten 60 Minuten guter, alter Schweden-Punk um die Ohren gekloppt. Dafür gab es natürlich eine glatte eins. Und das obwohl die "Fragments And Fractions"-Platte eher enttäuschend war. Doch erstens wirkten auch die Stücke auf der Bühne um einiges lebendiger und aufregender und zweitens scheint die dieser Tage erscheine LP "Unconsciously Confined" wieder richtig gut zu sein. Und zu guter letzt, quasi drittens, gab es noch ordentlich altes Material. Doch, richtig gut das Ganze. Heiß und eng, aber gut.
Text: -Mathias Frank-
Foto: -Pressefreigabe-

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