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So nett

Dover
Muff Potter

Hamburg, Fabrik
19.03.2004
Dover
Als Dover nach fast 90 Minuten die Bühne verließen, war allen Anwesenden in der trotz eines Eintrittspreises von 19 Euro prächtig gefüllten Fabrik klar: Dover ist keine gewöhnliche Band. Dover sind super! Musikalisch top, unfassbar sympathisch und auf der Bühne genauso gut wie auf Platte. "Die klingt ja wie auf der CD", sagt ein junges Mädel über die Stimme von Sängerin Cristina Llanos.
Leider nicht ganz so gut wie auf Platte waren Muff Potter. Ist ihre "Heute wird gewonnen, bitte"-CD richtig gut, klangen sie auf der Fabrik-Bühne eher wie eine recht durchschnittliche Punkrock-Band von nebenan. Das Besondere, das Auffällige und das Schöne ihrer Songs ging verloren, die Musik war nur okay. Das hatte dann auch eine recht maue Stimmung zur Folge. Aber laut Sänger Nagel und Drummer Brami war das eine Ausnahme. "Bei unseren ersten beiden Konzerten mit Dover war es richtig klasse und die Leute gingen gut ab", verrieten sie im Gespräch im Gaesteliste.de. Also Schwamm drüber, nicht jedes Konzert kann ein Knaller sein. Bei Dover hat es aber den Anschein, dass es möglich ist. Denn hat schon mal jemand ein schlechtes Konzert des spanischen Quartetts gesehen? Bitte ein Mail an die Redaktion.

Dover wollten ihr neues Album "The Flame" vorstellen. Und das taten sie dann auch mehr als ausführlich. Nahezu jeder Song wurde gespielt und vom Publikum heftigst abgefeiert. Da tanzte der Punk mit dem Popper, der Pilot sang mit dem Polizisten und jeder erfreute sich an den lauten, manchmal harten, aber immer warmen Klängen, die das gemischte Doppel da auf der Bühne fabrizierte. Nur selten mischten sich "I Was Dead..."-Stücke wie "King George" oder "Better Day" ins Set. Dafür waren die dann aber besonders umjubelt. Sind ja schließlich auch fast schon Klassiker. Dover genossen den warmen, ja fast schon familiären Empfang der begeisterten Zuschauer. Schnell fiel die Grenze zwischen "die da oben" und "die da unten" - das Team ist der Star und das Team waren Band und Publikum. Und Gitarristin Amparo war der Coach, der noch eine halbe Stunde nach dem Schlusspfiff Autogramme verteilte, Hände schüttelte und mit den Fans klönte. Könnte doch jeder Musiker so nett sein...

Surfempfehlung:
www.dovercametome.com
www.dover.brv.net
www.muffpotter.net
Text: -Mathias Frank-
Foto: -Pressefreigabe-


 
 

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