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Zum Genießen

Zero 7

Hamburg, Fabrik
19.04.2004
Zero 7
Zero 7 bestehen eigentlich aus den beiden Engländern Sam Hadaker und Henry Binns. Live wird aus dem Duo aber ein riesiges Musiker-Kollektiv, ein gutes Dutzend Musiker tummeln sich auf der Bühne, dazu ein Sänger und gleich vier Sängerinnen. Zum Auftakt ihrer Deutschland-Tour füllten Zero 7 aber nicht nur die Bühne, sondern auch gleich mal die Fabrik. Und spielten ein schlicht fantastisches Konzert. Ein Konzert zum Genießen.
Was als erste auffiel: Das Bier wurden in Gläsern gereicht. Keine Pappbecher, keine Flaschen, richtige Gläser gab es. Und keinen Pfand. Nur die Bitte auf einem Zettel, man möge die leeren Gläser doch bitte wieder zurück bringen. Das hatte Stil und passte zum Abend, zur Atmosphäre. Die Fabrik füllte sich, das bunt gemischte Publikum wirkte entspannt, aus der Konserve kamen sanfte Soul- und Elektro-Songs und geduldig warteten alle auf Zero 7.

Um 21.30 Uhr ist es soweit. Eine Vorband gibt es nicht, ein Musiker nach dem anderen betritt die Bühne. Unauffällig dazwischen: Hadaker und Binns. Die Band beginnt zu spielen. Der Sound ist fantastisch, die Stimmung sofort gut. Mozez, der Sänger, macht den Anfang. Er wirkt cool, ein Motown-Typ, lässig. Dann kommt Tina Dico dazu. Sie singt "Home", den Hit von "When It Falls". Sie dürfte einige Männerherzen gebrochen haben. Ihre Stimme klingt live fast noch besser als auf Platte. Das gleiche gilt für Sia Furler und Sophie Barker. Die Damen und der Herr wechseln nach jedem Song das Mikro, Langweile kann so keine aufkommen. Es gibt viele neue Songs, mit am gelungensten ist "Waiting Line" vom Vorgänger, in einer wundervollen Akustikversion gespielt. Die Zuschauer sind begeistert, johlen und kreischen nach jedem Song lauter. Wenn die Musik spielt, herrscht Ruhe. Es sei denn, einer der durch die Bank fantastischen Musiker setzt zum Solo an. Dann gibt es Szenenapplaus und die Band unterbricht den Song. Bis sich die Menge wieder beruhigt hat. Es hat Jazz-Charakter. Die Menschen auf der Bühne genießen den Auftritt, lachen viel, tanzen, bedanken sich häufig, wirken einfach glücklich. Die Zuschauer auch. Sie fordern eine Zugabe nach der anderen. Und Zero 7 geben eine Zugabe nach anderen. Das Konzert erzeugt Gänsehaut, das Konzert erzeugt die Lust zum Tanzen und zum Knutschen. Das Konzert ist einfach wahnsinnig schön.

Surfempfehlung:
www.zero7.co.uk
www.zero-7.de
Text: -Mathias Frank-
Foto: -Pressefreigabe-

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