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Konzert-Bericht
 
Fans auf der Bühne, Sänger im Publikum

The Crüxshadows

Krefeld, KuFa
11.06.2004
The Crüxshadows
Dichte Nebelschwaden ziehen auf, in der Ferne erklingt eine Geige. Noch ist es dunkel in der Krefelder Kulturfabrik. Nur die Lichtkegel von zwei kleinen Stabtaschenlampen sind für die 500 Besucher zu sehen. Unaufhörlich bewegen sich die winzigen Lichtpunkte auf den Bühnenrand zu, bewegen sich immer weiter, bis sie schließlich inmitten des Publikums verschwinden. Eine gespenstige Atmosphäre.
Plötzlich flammen die Scheinwerfer auf. Die Show der amerikanischen Band The Crüxshadows kann, nach einer guten Show der Supportband Minerve beginnen. Alle Augen richten sich auf die Bühne. Violistin Rachel steht in der Mitte zwischen den beiden GoGo-Tänzerinnen Jessica und Holly. Im Hintergrund sind der Gitarrist und der Keyboarder zu erkennen. Doch wo ist Rogue, der Sänger der Gothic-Band abgeblieben? Gesang erklingt, aus den Boxen ertönt wummernd der Takt des Songs. Doch noch immer ist der Sänger nicht zu sehen. Bis die Scheinwerfer dem Publikum abermals die Blickrichtung angeben. Rogue steht dort, wo er sich sichtlich am Wohlsten fühlt: Mitten im Publikum.

Die Fans jubeln los, können kaum glauben, dass sie ihr Idol so nah vor sich haben. "Endlich mal ein Star, der keine Angst vor seinen Fans hat", ist einen Tag später auf der Homepage der Crüxshadows zu lesen. Ein Ordner begleitet Rogue auf seinen Spaziergängen durch die Kufa nicht. Die Fans sind locker, rücken Rogue nicht auf die Pelle. Während der Rest der amerikanischen Sonnenscheinband die Stellung auf der Bühne hält, kann sich der Sänger nicht mehr von seinem Publikum losreißen. Den ganzen Abend tanzt er während des Singens mit seinen Fans zu den Electro-Pop-Klängen seiner Band.

Auf der Bühne fallen zuerst die GoGo-Tänzerinnen ins Auge, die diesmal nicht nur gut tanzen und schön aussehen müssen, sondern auch den Background-Gesang übernehmen. GoGo-Tänzerinnen? Richtige GoGo-Tänzerinnen? Ja, richtige Tanzmäuse. Und auch der Rest der Show ist perfekt geplant. Nichts ist dem Zufall überlassen, jede Bewegung passiert zum exakt richtigen Zeitpunkt. Nur Derwisch Rachel ist nicht mehr zu bremsen. Mit ihrer Violine wirbelt sie über die Bühne. Und schiebt sich ab und an mit ihrer elektrisch verstärkten Geige an Frontmann Rogue vorbei. Der gibt aber nur ungern die Führung ab und kämpft sich sofort wieder in den Vordergrund. Allein der neue Gitarrist George schafft es, das kämpfende Duo hinter sich zu lassen. Mit seinen harten Gitarrenriffs, die sich um die bittersüßen Melodien legen hält er die Menge fest im Griff. Das lässt Rogue Zeit sich akrobatisch zu betätigen. Selbst der wackelige und mehrere Meter hohe Boxenturm ist nicht vor dem Sänger sicher.

Nach fast zwei Stunden holen die Crüxshadows zum Finale aus. Während sie während des Konzertes überwiegend neue Songs von der Platte "Ethernaut" spielten, stimmen sie nun ihren Hit "Marylin, My Bitterness" an. 25 Zuschauer zieht der Sänger nach und nach zu sich auf die Bühne. Und singt mit ihnen die letzten Takte eines grandiosen Konzertes.

Surfempfehlung:
www.cruxshadows.com
www.the-cruexshadows.de
www.cruexshadows.de
Text: -Esther Mai-
Foto: -Pressefreigabe-


 
 

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