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Sin City

The Killers

Köln, Underground
03.07.2004
The Killers
Eine weitere "The"-Band war in der Stadt - The Killers, that is. Die vier Herren kommen aus Las Vegas, aber wenn diese Tatsache nicht bekannt wäre, könnte man vom Sound und vom Aussehen davon ausgehen, dass sie aus dem britischen Königreich stammen. Sie haben so rein gar nichts amerikanisches mehr an sich, dass es wahrscheinlich in ihrer Heimat eine Strafe für Verleugnung der Herkunft hageln würde. Aber egal - Sänger Brandon Flowers, Gitarrist David Keuning, Bassist Mark Stoermer und Drummer Ronnie Vannucci sind zum ersten Mal in Köln, um ihren Britpop mit Keyboard-Einsatz live zu präsentieren.
Das Debüt-Album "Hot Fuss" wurde soeben in England und Amerika veröffentlicht, Deutschland muss leider noch bis Ende September warten - doch die beiden Singles sind auch schon herübergeschwappt, so fanden sich im Kölner Underground doch noch einige Interessierte zusammen - obwohl zeitgleich das kostenlose Rheinkultur-Festival in Bonn stattfand. "Jenny Was A Friend Of Mine" eröffnete das knapp 45-minütige Konzert - es gibt schon eine ordentliche Portion Pathos in den Songs der Killers, aber glücklicherweise verzichtete Sänger Brandon Flowers (der übrigens problemlos in jeder Daily Soap mitspielen könnte, rein optisch) auf entsprechend ausladene Gesten und konzentrierte sich stattdessen auf seinen makellosen Gesang und bediente nebenbei die Keyboards. Bassist Stoermer sah zwar aus, as if he can't be arsed (wie der Engländer sagen würde), bot aber eine solide Leistung an den Saiten und sorgte für den nötigen Groove. Ronnie Vannucci am Schlagzeug war stets davor, komplett auszuticken, Vergleiche zum Animal aus der Muppet Show wären wohl angebracht. Und Gitarrist Keuning? Der sorgte für die eingängigen Gitarren-Parts, die teilweise an U2 erinnerten. Songmäßig wurde nahezu das komplette Album durchgespielt, die Singles "Mr. Brightside" und "Somebody Told Me" bekamen erwartungsgemäß den größten Zuspruch des Publikums, das eher peinliche "Glamorous Indie Rock & Roll" hätten sich die Herren allerdings sparen können - aber ihre Karriere befindet sich ja noch im Anfangsstadium, somit sei ihnen das verziehen. Mit "All These Things That I've Done" beendeten sie ihr Set und verabschiedeten sich artig. Gute Band, gute Musik, gute Show. Passt.
Surfempfehlung:
www.thekillersmusic.com
Text: -David Bluhm-
Foto: -Pressefreigabe-


 
 

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