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Unfassbar

Velvet Revolver

Hamburg, Große Freiheit 36
17.08.2004
Velvet Revolver
Selbst dem erfahrenen Hamburger Publikum war die Spannung anzumerken. Hier spielen zwar jeden Abend Dutzende Bands und nicht wenige Besucher hatten schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und sicher schon massenhaft Konzerte besucht. Doch diesmal war ein jeder in der ausverkauften Großen Freiheit 36 nervös und gespannt. Was würde passieren? Das Konzert des Jahres? Ein legendäres Ereignis? Eine kleine Reunion von Guns n' Roses? Alle drei Punkte kann man mit einem deutlichen und lauten JA beantworten. Muss man einfach. Es war ein unfassbares Konzert!
Wer ist eigentlich dieser Axl Rose? Wer braucht den noch? Und will tatsächlich noch jemand "Chinese Democracy" hören? Es gibt doch Velvet Revolver und die sind mehr Guns n' Roses, als es die "echten" noch sind: Slash, Duff und Matt Sorum. Dazu Scott Weiland von den Stone Temple Pilots und Dave Kushner. Gemeinsam begannen sie mit den Album-Tracks "Sucker Train Blues", "Do It For The Kids" und "Headspace" und irgendwie hatten sie schon gewonnen. Weiland poste in seinem Leder-Outfit wie ein junger Rose, der Sound war herrlich, das Klima heiß und stickig und die Songs eine bis zwei Nummern besser als auf Platte. Aber natürlich schaute jeder auf Slash und Duff. Die Gunners. Und zwar in Höchstform. Als wären sie nie weg gewesen. Unfasbar cool, ohne Zweifel sexy und zwei Legenden bei der Arbeit. Die Stimmung war bestens, die Meute johlte und feierte und als die Band dann den STP-Hit "Crackermann" anstimmte, war klar, dass man sich auch auf ein paar GnR-Klassiker freuen durfte. Der erste war "It's So Easy" und alles war gut. Sämtliche Sorgen waren verflogen, es herrschte eine Euphorie, die man nur selten spürt. Weiland poste fröhlich weiter, das Publikum sang mit und nach weiteren "Contraband"-Tracks und knapp einer Stunde war dann erstmal Schluss.

Was folgte, war die wohl aufregenste halbe Stunde, die Hamburg je gesehen hat. Wer dabei war, wird sie niemals vergessen. Ehrenwort. Slash hatte seinen Zylinder auf, eine Kippe im Mund und spielte die ersten Akkorde von "Used To Love Her". Gänsehaut. Weiland wurde Statist, den Gesang übernahmen knapp 1 200 ausflippende Fans. Dann "Sex Type Thing" von den Pilots. Euphorie hoch zehn. Nach "Slither" kam auch noch "Mr. Brownstone". Wer nicht ausflippte, war nicht da. Besser geht es nicht? Velvet Revolver coverten Nirvana und rotzten ein "Negative Creep" in die Menge, das jedem dem Rest gab. Offende Münder, wohin man schaute. Die Freiheit stand Kopf und das Fazit fest: UNFASSBAR!

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www.velvetrevolver.com
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Text: -Per Mathiesen-
Foto: -Pressefreigabe-


 
 

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