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Electric Orange - Volume 10

Electric Orange - Volume 10
Eigenveröffentlichung/Justforkicks
Format: CD

Wer wie der Rezensent das Aachener Klangzauberkollektiv nur von ihren vorzüglichen Alben "Platte", "Morbus" und "Fleischwerk" kennt, ist zunächst einmal irritiert von dieser Nummer 10 - und dann doch umso mehr geflasht. Richtig, die sonst mit unnachahmlich sägendem Sound eingesetzte Orgel von Dirk Jan Müller fehlt hier bzw. ist nur ganz sanft vertreten, beispielsweise bei "Suite Beef". Aber was für ein neuer Klangkosmos öffnet sich hier!

Aus der Equipmentliste: Moog, Rhodes, Mellotron, Harmonium, Hammond, Prophet, MU Modular, MS20, RS202, Farfisa Professional Duo, Philicorda; Double Bass, Electric Bass, Bass Violin, Noisebass; Phonofiddle. Was hat der Käufer davon? Einzigartig auf einen psychedelisch-beschaulichen Modus einschaukelnde Musik, bei der man die einzelnen Stücke zwar sehr wohl voneinander unterscheiden kann, wobei es aber irgendwann gleichgültig wird, diese zu unterscheiden, zu erkennen, gar zu bewerten... Haben oder sein (Erich Fromm)? "Volume 10" macht es leicht, diese Musik zu sein!

Zusätzliches Schmankerl: Die permanenten Black Sabbath-Anspielungen bzw. Ver-Doom-Ballhornungen der Songtitel: Paraboiled, Slowbind, Symptom Of The Mony Nurse, Suite Beef, A Tuna Sunrise, Behind The Wall Of Sheep (keine Anspielung auf The Smithereens inteded), Seven And Smell, Worn Utopia. Wer erkennt alle?

PS: Dirk Jan Müller hat mit seinem "Cosmic Ground"-Projekt just etwas veröffentlicht, was das Konzept der transzendendierenden Total-Entspannung zu seinem logischen Extrem treibt und u.a. die Träume von Tangerine Dream-Fans wunderbar inspieren könnte - siehe letzte Surf-Empfehlung.



-Klaus Reckert-




 
 
 

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