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Tonträger-Review
 
Robben Ford - A Day In Nashville

Robben Ford - A Day In Nashville
Provogue/Mascot/Rough Trade
Format: CD

Es geht also noch: An einem Tag wurde dieses bisweilen rau, aber immer ungemein herzlich wirkende Album eingezimmert. Wie der Titel dies nahelegt, geschah das in Nashville, Tennessee, konkret im Sound Kitchen Studio. Auch sonst ein Schritt zurück zu mehr Direktheit: Diesmal stammen sieben der neun Songs von Ford selbst.

Ford hatte natürlich Kollegen dabei, mit denen so etwas gelingen kann: Audley Freed (guit; Black Crowes), Ricky Peterson (key; u.a. David Sanborn), Brian Allen (bss), Wes Little (drms; u.a. Sting) und den wunderbaren Barry Green (Posaune).

Das durch raffinierte Orgel- und Bläsereinsätze fein swingende "Green Grass, Rainwater" leitet perfekt über zum Slow Blues "Midnight Comes To Soon", der bei anderen Interpreten vielleicht wirklich nur das wäre - ein Schunkelblues - durch Robbens hier mal sehr nach Tele klingende Licks aber doch deutlich über dem Durchschnitt punktet. "Ain’t Drinking Beer No More", erfahren wir nun - und dann auch, warum. Der Hangover-Blues wirkt mit New Orleans-Bläsersätzen und lustigen Chören der Verkaterten besser als jedes Alka-Seltzer. Der "Top Down Blues" hingegen zeigt die jazzige Seite des großen Gitarristen, während "Poor Kelly Blues" wieder einer dieser spannend erzählenden Bluessongs ist - sowohl textlich wie gitarristisch. Auch sonst ist die CD übrigens handwerklich einfach schön gemacht mit ihrem auf LP gemachten Cover und Innen-Label.

PS: Robben ist ab Mitte Februar wieder bei uns auf Tour. Wer ihn mal live erlebt hat, weiß, warum Hingehen eigentlich ein Muss ist...



-Klaus Reckert-


Album EPK


 
 
 

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