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Tonträger-Review
 
DeWolff - Grand Southern Electric

DeWolff - Grand Southern Electric
REMusic/Pias Cooperative/Rough Trade
Format: CD

Der heilige Gral von DeWolff stand zumindest zeitweilig in Valdosta, Georgia. Das Soil Of South-Studio von Producer Mark Neill (u.a. The Black Keys, Los Straitjackets) nämlich. Mit Neill gemeinsam erarbeiteten die immer noch jungen Niederländer mit Grand Southern Electric ein Album, das "southern comfort" für Seelen verspricht, die sich nach southern feelings und soulful rock sehnen.

Das schließt einen eröffnenden Bluesrock-Groover wie "Stand Up Tall" natürlich nicht aus, der sogar ein wunderbar kompaktes Schlagzeug-Solo in Swing-Band-Manier enthält. Bis auf den derben Text vielleicht könnte "Evil Mothergrabber" aus den späten Sechzigern stammen. Die zunächst akustische, herzzerreißende Ballade "Ride With You" verblüfft mit einem Solo, das wie das von "Stan The Gunman" (Hank The Knife And The Jets) und nach enorm labbriger Saitenlage klingt. So mischt sich offensichtlich hohes Können und gelungene Adaption immer wieder mit einem respektvollen Grinsen. Der "Restless Man" bietet wieder sämigen Bluesrock. Zu den langsamen Klängen eines Honky-Tonk-Pianos, das schon viele Revolvertreffer abbekommen hat, scheinen wir bei "...A Little Bit Of Lovin" zunächst einen Saloon zu betreten... Die Label-Info verrät übrigens mit Leon Russel auch das gesangliche Vorbild für GSE - das passt, auch wenn man vielleicht nicht selbst auf diesen Vergleich verfallen wäre.



-Klaus Reckert-


DeWolff in Valdosta, Pt. 1


 
 
 

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