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Etta Zero - The Last Of All Sunsets

Etta Zero - The Last Of All Sunsets
Dr. Music/Membran
Format: CD

Das war knapp! Im ersten Wurf hatte man sich 2000 als Coverband namens Downfall gegründet, die sich ausgerechnet Synthies-Pop aus den Achtzigern verschrob. Es folgten erste Eigenkompositionen, EP-Veröffentlichungen, gewonnene Wettbewerbe sowie schließlich 2010 die erfolgreiche Verpuppung zu Etta Zero und dem Fokus auf "Dark Rock".

Radiotaugliche Hooklines und programmierte Synthesizer gehören bei Mathias Nutt (voc, progr), Johannes Schraner (guit, progr), Thomas Hemmi (bss, pno, progr) und Marius Matt (drms, perc) zwar immer noch ins Konzept und mit "Heartbeats" ist sogar ein Cover der schwedischen Synthie-Popper The Knife enthalten. Doch "Pop" kommt am Ende nicht dabei heraus. Da sind die Assoziationen bei Tracks wie dem Titelstück eher "Groove Metal". Dazu tragen vor allem Mathias' kehlige, tragfähige Gesangsstimme und Chöre bei, die auch für US-Stadionrock taugen würden sowie Elekronika, welche dem hart zerrenden Riffing eine düstere Atmosphäre hinzufügen und meist jede "Cheesiness" vermeiden.

Wenn wie bei "Anymore" sogar Orgel-Sounds an den Start kommen, scheint auch ProgMetal nicht mehr allzu fern. Die Songs geraten mal stampfiger ("Sorrow", "Crush On You"), mal hymnisch ("All That I See", "From The Ashes"). Mit dem zehnminütigen Opus "Heaven Is Closer" klingt ein hörenswertes Longplay-Debüt aus, das die interessante Formation dem Erfolgshimmel noch etwas näher bringen könnte.



-Klaus Reckert-


Album Trailer
Live in Triesen, 2013


 
 
 

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