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Tonträger-Review
 
Sideburn - Evil Or Divine

Sideburn - Evil Or Divine
Metalville/Rough Trade
Format: CD

Darf man das heute noch - sich nach Koteletten (!) benennen, sólche Bärte tragen, so eine schrubbend riffende Rhythmusgitarre spielen, solche Telefonstimmen-Effekte auf die Vocals legen wie beim Opener "Masters And Slaves" (Zusatzfrage: und darf man solche Abklatsch-Titel noch verwenden?)? Die fünffache Antwort: Ja, bittschön. Jedenfalls wenn das Ergebnis so abgrundtief trocken rockt wie "Evil Or Divine" - schon wieder so'n Klischee. Und natürlich ist die Mucke dieses schwedischen Quartetts klischeehaft bis der Arzt kommt. Aber Versatzstücke von Black Sabbath, Candlemass oder auch Rainbow muss man erst mal kompetent montiert bekommen. Und das gelingt Sideburn vorzüglich. Außerdem kann Dimitri Keiski ohne die Effekte ganz schön auf die dicke Hose des jungen David Coverdale machen. Und der Bass von Martin Karlsson (auch Orgel) verzerrt beim schwer nach "Stargazer" klingenden "Sea Of Sins" so herrlich.

Das langsam und böse wiegende "When Darkness Calls" hat sowohl bei Candlemass wie auch bei den Spiritual Beggars, Grand Magus und Solitude Aeturnus gut hingehört. Für "The Seer" nimmt die Doom-Walze gehörig Tempo auf, um für "The Day The Sun Died" einen Mix ganz alter Black Sabbath mit dem "Neon Knights"-Riff zu zelebrieren. Selten so einen unoriginellen Setzkasten gehört. Und selten so auf die erste Autofahrt damit im Player gefreut!



-Klaus Reckert-


"The Making of"
"The Mastering of"


 
 
 

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