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Tonträger-Review
 
William Elliott Whitmore - Kilonova

William Elliott Whitmore - Kilonova
Bloodshot Records/Rough Trade
Format: CD

So richtig viel braucht William Elliott Whitmore auf seiner siebten Scheibe nun wirklich nicht, um seinen musikalischen Idolen seine Referenz zu erweisen: Seine Stimme, sein Banjo, seine Gitarre und die Songs, die er zu diesem Zwecke auswählte, müssen - neben ganz wenigen zusätzlichen musikalischen Akzenten - schon ausreichen. Interessanter als die musikalische Umsetzung des gewählten Materials - irgendwo zwischen Folk, Folklore-Country, Gospel und einer Spur Blues - ist das Material selber, denn hier zeigt Whitmore, wes Geistes Kind er ist. Da sind nämlich auf der einen Seite klassische Country-Tracks wie Harlan Howards "Busted", aber auch obskurere Sachen wie "Five Feet High And Rising" von Johnny Cash - und dann ist da der Rest: Cover-Versionen von Magnetic Fields, Bad Religion, ZZ Top oder Captain Beefheart zeigen nämlich, dass Whitmore keineswegs ausschließlich das Landei ist, das er (nicht zuletzt aufgrund seiner Herkunft als Farmboy) hier zu sein vorgibt, sondern dass er seine Zeit in der lokalen Hardcore-Punk-Szene durchaus mit Gewinn genossen hat und das er darüberhinaus einen betont eklektischen Geschmack hat - denn wie sonst passte Bill Withers "Ain't No Sunshine" hier ins Bild. Wie gesagt, ist das alles aber auf urige Weise ins traditionelle Roots-Gefüge eingearbeitet, so dass Whitmore seinem Ruf als knorriger Folkie durchaus gerecht wird und die Experimente mit elektrischer Gitarre und Band, die er von Zeit zu Zeit mal lostritt, dieses Mal ganz außer Acht lässt.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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