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Dead By Sunrise - Out Of Ashes

Dead By Sunrise - Out Of Ashes
Warner Music
Format: CD

Was sich live schon angedeutet hat, wird nun zur Gewissheit: Dead By Sunrise haben mit "Out Of Ashes" ein starkes, aber nicht komplett überzeugendes Album gemacht. Die neue Band von Linkin Park-Sänger Chester Bennington überzeugt mit ihren kräftigen, etwas härteren Liedern, hat aber leider auch die ein oder andere schwächere Ballade aufgenommen.

Alleine wegen der Stimme muss man hier natürlich durchgehend an Linkin Park denken. Und auch wenn Dead By Sunrise auch musikalisch in eine ähnliche Richtung gehen, klingen sie immer mal wieder ein klein wenig anders. Ein bisschen dunkler und verspielter, aber auch ein bisschen poppiger und in manchen Fällen auch kitschiger. "Give Me Your Name" ist so eine triefende Ballade, die fast ein wenig die Theatralik, aber leider nicht die Klasse von Coldplay hat. Ähnlich unnötig kommt "Walking In Circles", was schon auf der Bühne gelangweilt hat. Mit "Too Late" aber wird deutlich gemacht, dass Dead By Sunrise sehr wohl auch die ruhigen Klänge beherrschen. Der Song ist Gänsehaut pur. Fast noch stärker aber präsentiert sich die Band, bei der einige Jungs von Orgy mitmachen, wenn sie ein wenig mehr rockt. Wenn sie Gas gibt und trotzdem nicht plump prügelt. Die Single "Crawl Back In" ist so ein Hit, auch "Inside Of Me" muss man einfach mögen. Chester schreit wie in besten Tagen, die Band schrotet sich in die Nähe von Punkrock, ein Mörderrefrain und perfekt dosierte Chöre runden das Ganze ab. Hätten sie mehr solcher Granaten und weniger Heulsusen-Popper auf ihr Debüt gepackt, könnten Linkin Park einpacken. So freuen wir uns über "Out Of Ashes" - aber genau so auf das nächste LP-Album.



-Mathias Frank-




 
 
 

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