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Lee Harvey Osmond - A Quiet Evil

Lee Harvey Osmond - A Quiet Evil
Latent/Rough Trade
Format: CD

"Acid Folk" nennt sich das, was die kanadische "Supergroup" da farbriziert - klangtechnisch kann man das aber relativ einfach auf den Punkt bringen: Lee Harvey Osmond lassen nämlich den Geist von JJ Cale hochleben! Tom Wilson (ex-Junkhouse und Blackie & The Rodeo Kings), die Cowboy Junkies-Timmins-Geschwister und zahlreiche Gastmusiker köcheln einen relaxten Mix aus Alt- und Neu-Country mit einer Prise Blues und der von den Junkies bekannten Vorliebe für verschleppte Grooves. Auch wenn also hier die Steel-Gitarre den Ton angibt und Streicher dabei sind: Aufgrund von Wilsons routiniert ausgeschlafenem Gesang (zu dem Margo Timmins Vocals übrigens ganz hervorragend passen) und dem unglaublich abgehangenen Gesamt-Sound klingt die Scheibe tatsächlich so, als sei Mr. Cocaine aus der Rente auferstanden und habe eine neue Scheibe mit jungen Wilden eingespielt. (Wobei die Beteiligten ja keineswegs jung im biologischen Sinne sind.) Da außer Blues-Folk auch jede Menge anderes passiert, ist die Scheibe aber keine regelgerechte Hommage an irgendwas, sondern das erkennbare Herzblut-Projekt nicht ausgelasteter Vollblut-Musikanten. Junkies-Fans können jedenfalls ohne Zögern zugreifen. Und im Grunde ist die Sache auch sogar spannender als so manche Junkies-Scheibe.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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