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Tonträger-Review
 
John Grant - Queen Of Denmark

John Grant - Queen Of Denmark
Bella Union/Cooperative Music/Universal
Format: CD

John Grant ist der ehemalige Frontmann der Czars, der hier sein Solo-Debüt vorlegt. Das ist aber eher irreführend, denn Grant hat sich als Ersatz für die ehemaligen Kumpels die Band Midlake als Begleitung ausgesucht. Das ist ein Experiment, das sich für beide Seiten auszahlt. Grant ist ein Mann klarer Linien, der seine Songs gerne transparent und luftig aufbaut. Midlake sind Kollegen, die gerne in die vollen greifen und lieber zuviel als zuwenig schichten und anhäufen. Auf diesem Werk kommen sich beide Seiten nun auf halber Strecke entgegen. Midlake hat man noch nie so zurückhaltend agierend gehört und für Grants Verhältnisse passiert in den Arrangements der großteils akustisch angelegten Songs eine ganze Menge - ohne dass die Sache überbordet. Grant ist ein umsichtiger Songwriter, der genau weiß, wie man Songs aufbaut und strukturiert und die Midlake-Mitglieder outen sich als umsichtige Studiomusiker, die das zu goutieren wissen. Trotzdem ist "Queen Of Denmark" nicht der Meilenstein geworden, der es vielleicht hätte sein können - allerdings aus einem ganz banalen Grund: John Grant, der Sänger, verfügt nur über ein eingeschränktes Stimmvolumen und keinerlei Möglichkeiten, seinen zum lamentösen tendierenden Tonfall zu variieren, was - alles in allem - von der Musik alleine nicht aufgefangen werden kann, wodurch das Ganze dann am Ende doch spröder geraten ist, als die Ausgangslage vermuten ließ.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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