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Dredg - Chuckles And Mr. Squeezy

Dredg - Chuckles And Mr. Squeezy
Vertigo/Universal
Format: CD

Ja. Das neue Dredg-Album ist klasse. Das wussten wir vorher. Aber es ist gleichzeitig das schwächste der Band überhaupt. Das haben wir befürchtet. Denn die Vorgänger waren zu gut. Zu großartig, irgendwann musste der Knick kommen. Nun ist er da. "Chuckles And Mr. Squeezy" ist aber eben trotzdem toll.

Anfangs denkt man an A-ha. "Another Tribe" erinnert stimmlich an Morten Harket. Auch atmosphärisch. Die Nummer ist düster, sanft, poppig. Dunkelpop sagt die Band dann auch selbst. Es ist eine starke Eröffnung, ein spannender Einstieg. "Upon Returning" kommt ruppiger und entpuppt sich als Hit. Und bei Nummer 3 - "The Tent" - kommen dann die Beats mehr nach vorne, die Elektronik, der Einfluss von Dan "The Automator" Nakamura. Man kennt den Kerl von Peeping Tom und Mike Patton, von Head Automatica und den Gorillaz. Jetzt schreibt er an Dredg-Songs mit, produziert sie. Hinterlässt seine Spuren. "Down Without A Fight" ist so ein Track, den man in dieser Art sicher nicht erwartet hätte. Aber er funktioniert. Wer auf das letzte Editors-Album steht, wird auch diesen Song mögen. Das ist modern, das ist progressiv, das ist etwas, was man von Dredg erwartet. Im Gegensatz zu stupiden 08/15-Nummern wie "Where I'll End Up". Musikalisch hat man diese Jungs wohl noch nie schlechter gehört. Ehrlich, das Ding gehört verboten. Schnell skippen und sich an glatten Popliedern ("The Thought Of Losing You") und Monsterballaden ("The Ornament") erfreuen. Auch hier schimmern A-ha durch, hier fühlt man sich wohl. Und darum ist auch "Chuckles..." klasse.



-Mathias Frank-




 
 
 

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