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Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax - The Big 4

Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax - The Big 4
Universal
Format: 2DVD

Man wird sich später dran erinnern. Es war das Jahr 2010. Sommer. Etwas Großes passierte. Denn es trafen sich: Megadeth, Anthrax, Slayer und Metallica. The Big 4. Und spielten gemeinsame Konzerte. Jeder für sich und am Ende alle gemeinsam. Unter anderem in Sofia. Die Kameras liefen mit, das Resultat gibt es auf zwei DVDs. Und noch etwas mehr.

Neben den Gigs darf man hier hinter die Kulissen gucken. Bonus Feature heißt es und tatsächlich entpuppt es sich als heimliches Highlight. Denn hier gibt es nicht nur die typischen Backstage-Schnipsel. Sondern einen wirklichen Eindruck, was bei solch einem Event und solchen Giganten passiert. Fast eine Stunde werden die Bands begleitet. Beim Anreisen, Warmmachen und gemeinsamen Proben. Wie sie Hosen nähen und sich Klebe in die Wunden packen. Wie Mustaine und Ullrich über ihre Kinder reden und Tom Araya die Fans zum Heulen bringt. Wie die Musiker vor den Shows chillen und nach den Shows diskutieren. Metallica gibt es sogar Sekunden vor dem Gig. Arm in Arm, voller Harmonie. Und vorher mit einer Gruppe Fans beim Meet & Greet trifft - aber nicht gemeinsam, sondern jeder Mucker einzeln. Einer nach dem anderen. Seltsam.

Den größten musikalischen Teil nehmen natürlich Metallica ein. 18 Tracks. Sie haben es sich verdient. Ihr Set besteht fast nur aus Hits, die Band - allen voran Robert Trujillo - rockt und die Meute feiert. Zu "Creeping Death" und "For Whom The Bell Tolls", zu "Fade To Black" und "Master Of Puppets"; zu "Harvester Of Sorrow" und "Seek & Destroy". Live sind sie noch immer eine Macht. Vielleicht sogar DIE Macht.

Den Anfang einige Stunden und eine DVD zuvor machen Anthrax. Die graben nicht nur mit "Only" oder "I Am The Law" tief in der Geschichte, haben zu früher Stunde aber natürlich einen schweren Stand. Schon deutlich mehr Haare bangen anschließend zu Megadeth. Trotz Regen. Wegen "Hangar 18" und "Skin O' My Teeth", natürlich "Symphony Of Destruction" und "Peace Sells". Allesamt uralte Nummern. Aber noch immer fette Nummern. Nichts anderes bei Slayer. Pogo bei "Angel Of Death", Party bei "South Of Heaven", "Seasons In The Abyss" und "Raining Blood". Klassiker, wohin man schaut. Und man hat viel zu schauen. Am Ende natürlich auch das große Treffen. Alle Bands auf der Bühne, gemeinsam spielen sie "Am I Evil" von Diamond Head. "This is history", sagt Hetfield. Und man glaubt ihm.



-Mathias Frank-




 
 
 

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