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Tonträger-Review
 
Thea Gilmore - Strange Communion

Thea Gilmore - Strange Communion
Fullfill/Alive
Format: CD

Ein Weihnachtsalbum kann ja eine ganz schön zweischneidige Sache sein, denn allzu oft kommt die Sache schnell in den Ruf der Cash-Cow - besonders dann, wenn einfach Standards heruntergenudelt werden. Zum Glück hat sich Thea Gilmore für einen ganz anderen Weg entschieden. Zwar gibt es auch zwei Coverversionen - allerdings eher obskure Tracks von Yoko Ono und Elvis Costello - der Rest sind aber ganz "normale" Gilmore-Songs, die lediglich in einem folkigeren Umfeld dargeboten werden, als Thea normalerweise bevorzugt. Es ist im besten Sinne Musik, die zur Jahreszeit passt und nicht welche, die für dieses Thema zurechtgebogen wurde. So gibt es neben eher typischen Gilmore-Songs mit durchaus düsterer Note (wie etwa dem Single-Titel "That'll Be Christmas") auch eine Art Madrigal, einen Irish-Folk-Kracher mit BBC-DJ Mark Radcliff als Gesangspartner und mit "December in New York" eine voll orchestrierte, jahreszeitlich angepasste Ballade. Pulverschnee und Klingelglöckchen sucht man allerdings zum Glück vergebens. Angesichts dessen, dass sich Thea Gilmore musikalisch nie eindeutig festgelegt hat, ist auch "Strange Communion" unter dem Strich eher ein "normales" Gilmore-Album geworden, das sehr gut in den Kanon des Gesamt-Oeuvres passt. Vor allen Dingen ist es aber eine Weihnachtsscheibe, deren Besitz wegen man sich nicht zu schämen braucht.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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