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The Dears - Degeneration Street

The Dears - Degeneration Street
V2/Soulfood
Format: CD

Schade, liebe Dears, lieber Murray A. Lightburn. Die neue Platte ist gut, keine Frage. Aber sie ist einfach nicht gut genug. "Degeneration Street" hört sich prima durch, bereitet Spaß und gute Laune und mancher Song bleibt auch tatsächlich hängen. Doch am Ende ist es auch gut. Dann sind wieder die anderen dran. Die großen Jungs quasi. Die wirklich guten Bands. The Dears gehören nicht dazu.

Andere sehen das anders und feiern die Band seit Jahren - gegründet wurde sich 1995 im kanadischen Montreal - ab und werden es auch dieses Mal tun. Sollen sie doch. Und den ein oder anderen starken Ausbrecher in Richtung geil haben sie ja auch, daran lässt sich nicht rütteln. "Thrones" zum Beispiel ist so ein dreckiger, hymnischer Hit. Voller Pathos wird in den letzten Jahrzehnten Britrock gewildert, dem ganzen ein Dicke-Hose-Refrain verpasst und schon gehören The Dears damit ins Stadion. Ähnlich beeindruckend ist das poppiger ausgefallene "5 Chords", in das man sich umgehend verlieben muss. Wegen solcher Stücke ist dieser Murray vermutlich so wie er ist. Weil er weiß, zu was er im Stande ist. Auf der anderen Seite dann plätschern Lieder wie das ruhige "Lamentation" oder "Galactic Tides" nur so dahin. Emotional? Nein. Durchschnitt. Sie berühren einfach nicht, sie kicken nicht, sie schaffen es nicht, wirklich zu begeistern. Das gleiche gilt für das etwas kräftigere "Blood" oder das schlicht belanglose, weil völlig austauschbare "Unsung". Oder, oder, oder. Diese andere Seite ist leider deutlich zu lang. Womit wir es mit einer immer noch guten, aber sicher nicht nötigen Platte zu tun haben.



-Mathias Frank-




 
 
 

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