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DJ Hell - Coming Home

DJ Hell - Coming Home
Stereo Deluxe/Warner Music
Format: CD

Vor einigen Jahren compilierten Nouvelle Vague ihr "Coming Home" und wählten dafür instrumentalen Filmmelodien meist französischer Filmklassiker aus. Auch Nightmares On Wax und Boozoo Bajou hatten bereits das Vergnügen. Nun ist DJ Hell an der Reihe. Und dieser Kalauer sei erlaubt: Was zur Hölle erlauben Helmut?

Die Techno-DJ und Produzent nämlich hat hier die Finger von seinen Kollegen gelassen und sich lieber an 30 Jahre deutsche Musikgeschichte gewagt. Gesucht und gesammelt. "Es sind vor allem meine Lieblingslieder von deutschsprachigen Musikern", sagt er selbst. Was bedeutet, dass sich DJ Hell gerne mal Nina Hagen und Fehlfarben auflegt. Kraftwerk und die Einstürzenden Neubauten. Ideal und D.A.F. - so weit so gut. Mit den Liedern macht man nicht viel falsch, die machen auch nach vielen Jahren noch Spaß und es ist schön, dass man sie hier mal vorgesetzt bekommt. Ebenso klasse sind die Zusammenarbeiten von Blumfeld, DJ Koze und Steve Bug ("Tausend Tränen tief (Loverboy Mix)") und Eberhard Schoener und Hazel O' Connor ("Why Don't You Answer"). Dazu aber gibt es dann noch Hildegard Knef mit "(Ich brauch') Tapetenwechsel" und den wirklich furchtbaren Ricky Shane. Trash ist ja schön und gut. Aber Shane? "Mamy Blue"? Hell steht drauf. Und auf Reinhard Mey ("Gute Nacht Freunde" ist schon geil, muss man ihm lassen), auf Gilla ("Der Strom der Zeit") und Klaus Kinski ("Hausverbote/ Abbruch"). Auf eine ganze Menge, das im Grunde überhaupt nicht auf eine Platte passt. Doch der Meister sagt: "So habe ich modernes DJing immer definiert." Und so soll es dann auch so sein.



-Mathias Frank-




 
 
 

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