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Baaba Kulka - Baaba Kulka

Baaba Kulka - Baaba Kulka
Mystic Nature Records/Irascible
Format: CD

Klar. Auch covern kann Kunst sein. Es kann tierisch in die Hose gehen, aber auch mächtig Spaß machen. Der Erfolg liegt ganz im Sinne des Betrachters. Me First And The Gimme Gimmes packen ganze Epochen in Punkrock-Gewänder, Hellsongs chillen zu Metaltracks. Und Baaba Kulka nun schnappen sich die ihrer Meinung nach besten Songs von Iron Maiden - und spielen sie als Bossa Nova, Jazz, Funk, Elektro, Chanson... Grenzen sind für Weicheier.

Was direkt auffällt, ist, dass die Band um Sängerin Gaba Kulka zwar auch "Number Of The Beast" spielt, aber sich auch den - Hardcore-Fans werden das natürlich anders sehen - unbekannteren Maiden-Songs gewidmet hat. Hier gibt es kein "Fear Of The Dark", dafür aber "Still Life" in der chansonale Folknummer. Dazu "Aces High" oder "Flight Of The Icarus" als groovige Elektro-Chiller, "To Tame A Land" als Orientpopper, "Children Of The Damned" als swingende Klavier-Nummer oder "Wrathchild" mit Querflöte. Insgesamt werden hier zehn Lieder verwurstet. Jedes für sich wird durchaus "interessant" gemacht. Manche klingen dann auch richtig gut und manche dafür eher nicht so. Welche wie sind? Das lag selten so sehr an jedem selbst wie hier. Kunst eben.



-Mathias Frank-




 
 
 

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