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Dubioza Kolektiv - Wild Wild East

Dubioza Kolektiv - Wild Wild East
Koolarrow/Cargo
Format: CD

Mit Gogol Bordello ging es irgendwie so richtig los und durch die Decke, nicht schlecht, aber eher erfolglos versuchten sich Bands wie Kultur Shock - und jetzt melden sich auch Dubioza Kolektiv zu Wort. Die Rede ist von Chaos, Cross-Over und dem Versuch, eine spannende und gleichzeitig durchgeknallte Platte zu machen. Zweites schaffen die Bosnier. Erstes eher nicht so. Schlicht und ergreifend deshalb, weil sie übertreiben.

"Jungs, halblang!", möchte man ihnen zurufen. Aber zu spät. "Wild Wild East" ist im Kasten und damit manch guter Moment, aber auch eine Menge Schrott. Schrott wie der komplett unnötige "Balkan Funk", der aus drei, vier, fünf Songs zu bestehen scheint, und Schrott wie der "Euro Song" mit albernen Grand Prix-Zitaten. Was haben wir da nicht gelacht. Dazu gibt es Dub (leider zu wenig), HipHop (leider auch zu wenig), Rock und Folklore. Geschüttelt und gemischt, sicher auch mit guten Absichten. Inhaltlich und musikalisch. Häufig aber kommt das Ganze einfach überladen, ein bisschen gezwungen und dadurch anstrengend. Und irgendwie auch einfach doof. Nur manchmal schaffen sie es, durchaus spannend und fast richtig stark zu sein. Wenn nämlich die Mische stimmt, klingen Sachen wie "Decisions" oder "Move Ya" rund und natürlich, dann zeigen die Jungs, dass sie echt was auf dem Kasten haben. Auch "Celebrate The Riot" hat bis kurz vor Schluss - aber eben nur bis dahin! - mächtig Dampf und wer sich jetzt eine Mixtur aus Skindred und Asian Dub Fuundation vorstellt, hat einen ungefähren Sound des Kollektivs im Ohr. Von der guten Seite jedenfalls. Schade, dass sie diese zu selten zeigen.



-Mathias Frank-




 
 
 

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