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Tonträger-Review
 
John Hiatt - Dirty Jeans And Mudslide Hymns

John Hiatt - Dirty Jeans And Mudslide Hymns
Blue Rose Records/Soulfood
Format: CD+DVD

Es ist eigentlich egal wann oder warum John Hiatt eine neue Scheibe einspielt: Seit mindestens zehn Jahren und ungefähr genauso vielen Alben hat er ein Level erreicht, das sich kaum noch steigern ließe, das aber andererseits mit keiner neuen Veröffentlichung jeweils auch nur um ein Jota absinken würde. Das ist auch bei seinem zwanzigsten Album der Fall. Der Reiz liegt da jeweils im Detail: Wo es songwriterisch, spieltechnisch und die Performance betreffendes nichts zu verbessern gibt, muss der Kreative sich natürlich in anderen Bereichen herausfordern. Im Fall von John Hiatt ist das zum Beispiel die Balance: Es fällt schon auf, wie meisterlich ausgewogen in Bezug auf hart/weich, schnell/langsam, akustisch/elektrisch und laut/leise seine Scheiben mittlerweile daher kommen. Dann sind es Akzente - wie auf diesem Werk die gefühlvolle, aber unaufdringliche Slide-Gitarre, die eine das Album übergreifende Spannung und Stimmung erzeugen. Und dann sind es auch die schwierigen Themen, die Hiatt als Songwriter heutzutage reizen - wie etwa dieses Mal Johns 9-11-Song "New York Had Her Heart Broke". Bruce Springsteen schrieb "These Hands" bereits in der Woche nach dem Anschlag - Johns Song kommt zum zehnjährigen "Jubiläum" des Ereignisses mit mehr Abstand und subtiler daher. Langer Rede kurzer Sinn: "Dirty Jeans And Mudslide Hymns" ist musikalisch ein wenig zurückhaltender als das letzte Werk, "The Open Road", ist aber dennoch ein Instant-Hiatt-Klassiker. Und natürlich ein betont zeitloser dazu!


-Ullrich Maurer-



Surfempfehlung:
www.johnhiatt.com



John Hiatt


 
 
 

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