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The Alligators - Time's Up, You're Dead

The Alligators - Time's Up, You're Dead
Bridge Nine/Soulfood
Format: CD

Es dauert exakt 16 Sekunden, bis die ersten Gesänge des Openers "Not A Fucking Police State" zu hören sind - und es dauert exakt 16 Sekunden bis man weiß, wer hier am Start ist. Klar, ist Roger Miret, der Hardcore-König aus New York, der Kopf von Agnostic Front und der Chef der Disasters.

Mit den drei Insted-Jungs Rich Labbate, Steve Larson und Barret Burt poltert sich Miret als The Alligators durch 16 Old-School-Nummern, die auch von frühen AF hätten stammen können - nur "Ready To Fight" nicht, weil eben von Negative Approach - und die niemals länger als 90 Sekunden sind. Punkrock eben, klassisch, kräftig, immer schön ins Gesicht und mit einer gesunden Prolligkeit. Ob man das jetzt wirklich braucht und ob Lieder wie "Leave Us Alone", "Kill The Criminals" (mit 28 Sekunden der kürzeste, aber auch einer der besten Songs) oder "It's A Warning" wirklich heißer Shit sind, ist in diesem Fall gar nicht so wichtig. Denn natürlich braucht man es nicht und natürlich sind sie es nicht. Durchaus Spaß macht diese Scheibe aber trotzdem. Weil sie ehrlich und spontan klingt, weil die vier Kerle herrlich einfach bei sich selbst klauen und weil sie sich selbst nicht so ganz bierernst nehmen und Miret The Alligators selbst als spaßiges Nebenprojekt sieht. Also sehen wir es auch mit einem Augenzwinkern und feiern mal wieder die 1980er Jahre ab. Gibt Schlimmeres...



-Mathias Frank-




 
 
 

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