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Tonträger-Review
 
Katie Melua - Secret Symphony

Katie Melua - Secret Symphony
Dramatico/Rough Trade
Format: CD

Als Mike Batt weiland seine Elevin Katie Melua entdeckte, stellte der Meister sofort fest, dass sich Katies Stimme eigentlich recht gut für den Blues und den Jazz eignet - weswegen gerade ihre erste Scheibe durchaus eine Note bot, die sie auch für Freunde jenseits des Mainstream-Radar interessant machte. Diese Entwicklung setzte sich auf dem zweiten Album fort und führte auf dem letzten Werk, dem von William Orbit produzierten "The Flood" gar zu einer eigenen Note, was das Songwriting betraf. Auf dieser neuen Scheibe sollte es nun - laut Katie - zurück zu den Roots gehen. Dass ausgerechnet hier der Blues vollkommen und der Jazz (bis auf ein paar Big Band-Momente) weitestgehend außen vor blieben, ist deswegen schon ein wenig verwunderlich. Vielleicht meinte Katie auch, dass es zu den gemeinsamen Wurzeln zurück gehe, denn neben seinen verstiegenen Prog-Klassik-Elaboraten hatte Batt stets auch ein Herz für das Musical (und schrieb sogar mal eines namens "The Hunting Of The Snark") und eine dementsprechende Aufbereitung. So gibt es auf diesem Album nicht nur eine geheime, sondern sogar eine recht offensichtliche Symphonie, auf der Katie allerdings recht unauffällig herumschwimmt. Obwohl sie als Songwriterin sichtlich sicherer geworden ist, recht hübsch mit Melodien und Harmonien hantiert, sich stilvolle Songs zum covern sucht - etwa von Ron Sexsmith oder Mike Batt selbst - ist der Vortrag heute dermaßen relaxed, dass Katie musikalisch nun endgültig in der Adult Contemporary-Ecke angekommen ist. Ein wenig mehr Aufregung hätte man sich hier freilich schon gewünscht.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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