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Green Day - ¡Uno!

Green Day - ¡Uno!
Reprise/Warner Music
Format: CD

Oha. Was machen Green Day denn da? Meinen die es ernst und ziehen sie das über ein ganzes Album durch? Als "Kill The DJ" auftauchte, musste man schon schlucken. Weil diese funkig-poppige Käsenummer schon irgendwie scheiße ist und man so was nicht von einer Band wie Green Day hören möchte. Basta. Die Angst wuchs. Denn schließlich war schon die erste Single "Oh Love" nur unwesentlich besser, die man sich mit der Zeit aber immerhin noch schön hören konnte. Mit Geduld und gutem Willen. Aber ein "21 Guns" wird sie trotzdem niemals werden. Das steht fest. Genau so fest drückte man beim ersten Hören von "¡Uno!" die Daumen. Und siehe da, es hat geklappt.

Gleich mal der Opener "Nuclear Familly" klingt typisch, klingt kräftig und stark. Billy singt super, Musik, Melodie, alles stimmt, Chöre machen noch mehr draus und auch wenn und gerade weil sie nicht überraschen, macht das Spaß. Gleiches gilt für "Stay The Night" oder "Loss Of Control". Green Day machen da weiter, wo sie damals mit "21st Century Breakdown" aufgehört haben. Popmpös wird gepunkt, poppig und majestätisch gerockt und einfach gute Musik gemacht. Nicht so sensationell wie damals bei "American Idiot", aber weiter auf höchstem Niveau. Meistens jedenfalls. Hier und da lassen sie die Sache ein wenig schleifen, siehe oben oder siehe auch "Fell For You". Auf der anderen Seite gibt's aber auch Ausreißer nach oben. Richtig geil zum Beispiel kommt "Let Yourself Go". Das ist flotter Poppunk wie damals, ein paar Schreie dazwischen, ein paar "Fucks" und so und man denkt an früher, an Lookkout, an "Dookie". Green Day haben es also noch drauf und würde das ganze Album so klingen, dann wäre das noch besser. Aber auch so muss man das Ding hier haben. Und außerdem kann das ja - auch wenn wir alle wissen, dass es nicht passieren wird - noch kommen. Mit "¡Dos!" oder "¡Tré!".



-Mathias Frank-


Video: "Kill The DJ"


 
 
 

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