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Interpol - Turn On The Bright Lights (Tenth Anniversary Edition)

Interpol - Turn On The Bright Lights (Tenth Anniversary Edition)
V2/Cooperative Music/Universal
Format: CD

Die Solo-CD "Banks" des Interpol-Frontmannes Paul Banks ist veröffentlichungstechnisch noch warm, da kommt - wahrscheinlich für all jene, die aufgrund dieser Scheibe neugierig auf seine Mutterband geworden sind - das Debüt-Album von Interpol aus dem Jahre 2002 als Re-Issue daher. Und insbesondere der Vergleich dieses Frühwerkes (das aber tatsächlich wohlvorbereitet war, als es eingespielt wurde) mit der ausgeklügelten, vielschichtigen Entdeckungsreise, die Banks mit seinem Solo-Werk beschritt, ist dabei interessant. Interpol begaben sich weiland - zusammen mit gleich denkenden Bands wie The National - auf einen gangbaren, eigenen Weg in Sachen Rockmusik und entwickelten eine ganz eigene Klangästhetik abseits gängiger Klischees, die bei Interpol in der Neuentdeckung des Stakkatos als Allheilmittel gipfelte. Die Konstante, die nun das Interpol-Debüt und Banks-Solo-Bemühungen zusammen führt, ist dessen Präsenz als dezidiert linearer Performer. Banks' Reiz als Frontmann lag und liegt nicht in dessen Wandelbarkeit, sondern in dessen Konsequenz, die sich zuweilen gar als Unerbittlichkeit äußert - sowohl bei dem erdigen Treiben auf "Turn On The Bright Lights" wie auch auf dem orchestraler ausgerichteten "Banks". Also: Als Studienobjekt kommt dieses Re-Issue gerade zurecht - was allerdings die Interpol-Fans davon haben sollen, ist nicht so recht abzusehen.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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