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Tonträger-Review
 
Peaking Lights - Lucifer In Dub

Peaking Lights - Lucifer In Dub
Domino Records/GoodToGo
Format: CD

Wie unterscheidet sich ein Peaking Lights-Dub-Remix von einer regulären Peaking Lights-Veröffentlichung? Nun, dadurch, dass die Stücke nun überhaupt nicht mehr aufzuhören scheinen (die sechs Tracks des Albums erstrecken sich schon über die ganze Laufzeit der CD), dass tatsächlich jedes Stück einen erkennbaren, gleichwohl monotonen Rhythmus besetzt und dadurch, dass die Vocals tatsächlich nur noch als wabernde Rest-Fetzen durch die Gegend mäandern - ansonsten bleibt alles beim alten (unkonkret, freistilig, ein wenig spinnert und ziemlich abgehoben). Dieses nicht zuletzt deswegen, weil schon die zugrunde liegenden Tracks des Albums "Lucifer" oft und gerne auf der Dub-Ästhetik aufsetzten. Das von Sound-Tüftler Sonic Boom gemasterte Album ist also quasi eine Potenz seiner selbst. Immerhin behielt Aaron Coyes, der neben Indra Dunis nun mal das Projekt Peaking Lights ausmacht, die volle Kontrolle über das Projekt, indem er die Dubs und Mixes selbst fabrizierte. Die Peaking Lights bleiben sich also in Bezug auf ihre Ästhetik durchaus treu - auch wenn sich das Remixen hier deutlich weniger auswirkt als bei anderen Projekten, denen vielleicht konkretere Strukturen zugrundeliegen. Im Prinzip ist das schlicht ein weiteres Peaking Lights-Album geworden. Punkt. Allerdings eines, das so unerbittlich ist, dass man es keinesfalls im Auto hören sollte, denn dann besteht die Gefahr, dass man unbemerkt im Kreis fährt - oder doch zumindest versehentlich zum Ausgangpunkt seiner Reise zurückkehrt.


-Ullrich Maurer-



Surfempfehlung:
peakinglights.com



Peaking Lights


 
 
 

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