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Blackmail - II

Blackmail - II
Unter Schafen Records/45 Rec/Alive
Format: CD

Wenn sich eine Band nach einer Trennung wieder zusammen findet, fragen sich alle: "Können sie es noch?" Noch größer sind die Sorgen, wenn der Sänger getauscht wird, dann wird häufig Panik geschoben, das Ende prognostiziert und den guten alten Zeiten nachgeweint. Häufig zu recht - manchmal aber auch nicht. Wie im Falle von Blackmail.

Die haben sich 2008 von Aydo Abay getrennt und die Bestürzung war groß. War (und ist) Abay doch nicht nur ein außergewöhnlicher Sänger, sondern auch Charakterkopf und neben Gitarrist und Produzent Kurt Ebelhäuser auch das Gesicht der Band. Doch heute ist er Geschichte, heute ist Mathias Reetz am Mikrofon und heute ist "II", das zweite Album in neuer Besetzung. Und gar nicht so nebenbei ein ziemlich wunderbares Album. Denn auf "II" haben sich Blackmail gefunden, hier toben sie sich aus, überwinden Grenzen und wirken frisch und motiviert. Wenn man "II" mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es "vielfältig". Von kräftig bis sanft, von straight bis verspielt, von hell bis dunkel ist alles dabei. Da gibt es zum Beispiel diese wundervolle Hymne "The Rush" als erste Single (siehe Video-Link unten) und das verträumte und ein eigenen Sphären brodelnde "Day Of Doom", das wilde "Palms" und den unfassbar eindringlichen Opener "Impact" (siehe Download-Link unten), das epische, verspielte und auf charmante Art fast schon großkotzige "Sleep Well, Madness" und den gerade etwas mehr als eine Minute langen und von Ebelhäuser gesungenen Brocken "La Futura". Es gibt so viel und vieles davon ist so gut. Kein Grund zur Panik also, da ist kein Ende in Sicht.



-Mathias Frank-


Video: "The Rush"
Download: "Impact"


 
 
 

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