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Jim Kroft - Lunatic Lullabies

Jim Kroft - Lunatic Lullabies
EMI
Format: CD

Obwohl Jim Kroft mit Lunatic Lullabies nun sein Major-Debüt vorlegt, ist er doch kein Neuling mehr: Bereits 2002 startete Kroft von Edinburgh aus seine Musikerkarriere, zog nach London, gründete eine Band, spielte live und erntete einigen Erfolg als Support Act für angesagte Hypes. Dann jedoch zog es ihn nach Berlin, von wo aus er seither agiert. Langer Rede kurzer Sinn: "Lunatic Lullabies" ist eine perfekt inszenierte Singer-Songwriter basierte Power-Pop-Scheibe geworden. Wie viele seiner besten Kollegen macht Kroft dabei nichts Neues - sondern nur vieles richtiger als andere. Durch seinen Aufenthalt in Berlin lernte er es z.B. mit der Elektronik zu flirten und mit Effekten zu arbeiten - ohne dabei auch nur eine Sekunde den Song als solchen aus den Augen zu verlieren. So finden sich auf dieser Scheibe (die aufgrund des Major Fundus auch noch ausgezeichnet klingt) mehr potentielle Hits als in der gesamten Karriere von geringeren. Und diese klingen auch noch interessanter als manche Elaborate, die man aus der Gitarrenpop-Ecke ansonsten so geboten bekommt. Als Songwriter kennt Kroft wirklich jeden Trick im Buch und schafft es mühelos, effektive Riffs, Hooklines, Melodien, Harmonien und Refrains aus dem Ärmel zu schütteln. Ähnlich wie seinem australischer Kollege Neil Finn gelingt ihm das dadurch, dass er nicht an seinen eigenen Ideen zweifelt und gar versucht, diese zu brechen, sondern ihnen freien Lauf lässt - was sich am Ende in einer mitreißenden, hymnischen Begeisterung niederschlägt, von der sich der Hörer gerne mitreißen lässt.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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