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Example - The Evolution Of Man

Example - The Evolution Of Man
Embassy One/Warner Music
Format: CD

Er setzt sich so ein bisschen zwischen die Stühle und spielt damit ein gefährliches Spiel, dieser Example aus England. Den Hip Hoppern nämlich könnte er zu elektronisch, zu tanzmusikalisch sein. Den Beatfreunden wird's vielleicht zu rockig und wer hier reinhört, weil da ja einer von Blur mitmacht, dürfte von zu viel Rap und zu viel Dancefloor enttäuscht sein. Oder es passiert das genaue Gegenteil und alle freuen sich über "The Evolution Of Man"?

Okay, räumen wir ein bisschen auf. Trotz Graham Coxon und trotz der NME-Bezeichnung "The toast of Britpop Royality" ist hier nicht viel mit Rock N Roll. Eher so gar nicht. Example und seine vielen Produzenten - Calvin Harris, Feed Me, Dirty South, Tommy Trash, Skream, Benga und Zane Lowe - konzentrieren sich auf Elektro und Dancefloor mit erhöhtem, mit leider zu hohem, weil tatsächlich ein bisschen unglaubwürdig wirkenden Pop-Faktor und gelegentlichen Ausflügen in den Sprechgesang. Dabei vergessen sie aber leider häufig so etwas wie Biss oder Bosheit. Denn die meisten Lieder - "Come Taste The Rainbow" ist eine der wenigen Ausnahmen, unten gibt's den Link zum Video - kommen viel zu lieb und glatt, sie klingen austauschbar, platt und schwach auf der Brust. Und dabei ist ganz egal, was Example auch gerade macht. Was er versucht. Oder eben nicht. Und so können wir die Frage weiter oben, ob sich jetzt jeder freut, ganz klar beantworten. Nein.



-Mathias Frank-


Video: "Come Taste The Rainbow"
Video: "Say Nothing"


 
 
 

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