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Tonträger-Review
 
Karl Hyde - Edgeland

Karl Hyde - Edgeland
Universal
Format: CD

Dieser Kerl klingt hier nicht wie einer der wichtigsten und besten Macher aufregender Tanzmusik. Nein, Karl Hyde klingt auf seinem Solo-Debüt wie ein alter, nachdenklicher Mann. Karl Hyde? Genau, der eine von Underworld. "Born Slippy" und so.

Aber hier und jetzt spielt er anders. Immer noch elektronisch. Aber auch mit Klavier, mit Gitarre. Und er klingt auch anders, logisch. Viele seiner Lieder sind düster. Sehr ruhig, verträumt, fast schon zerbrechlich. Manchmal kommt das entspannt und eben auch mal nachdenklich. Aber dann auch wieder fast euphorisch, ohne wild zu sein. Oder anders gesagt: Ziemlich großartig! Underworld trifft Brian Ferry trifft Depeche Mode trifft Brian Eno. Trifft Karl Hyde. Und der haut mit "Edgeland" einen ziemlichen Kracher von Pop-Album raus, das sicherlich nicht immer einfach, aber immer beeindruckend ist. Denn ob man jetzt das leicht wavige "The Night Slips Us Smiling Underneath It's Dress" oder das dunkle "Cut Clouds" (siehe Video-Link unten) nimmt, das 8.30 Minuten lange "Shadow Boy" oder irgendeine andere Nummer - Hyde fabriziert hier 43 wundervolle Minuten voller großer Atmosphären und betörend schöner Momente. Eine Platte zum Verlieben und sich drin verlieren.



-Mathias Frank-


Video: "Cut Clouds"

Surfempfehlung:
www.karlhyde.com



Karl Hyde


 
 
 

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