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Ed Kowalczyk - The Flood And The Mercy

Ed Kowalczyk - The Flood And The Mercy
V2/H'art
Format: CD

Ein wenig seltsam ist es ja schon, dass (neben Rachael Yamagata) ausgerechnet Peter Buck und Scott McCaughey auf dem neuen Solo-Album von Ed Kowalczyk ein Gastspiel geben, denn gemeinhin galten Kowalczyk und seine Jungs von der Mutterband Live - hauptsächlich wegen der stimmlichen Ähnlichkeit von ihm mit Michael Stipe - lange Zeit als so eine Art Mainstream-Variante von R.E.M. Freilich: Live waren immer von einem etwas anderen Kaliber als R.E.M. Hier war alles immer ein bisschen größer, teurer und theatralischer. (Bei Live-Konzerten gab es z.B. einen eigenen Roadie für die Getränkekühlung - muss man ja auch erst mal drauf kommen.) Ein bisschen hat sich Kowalczyk diese Art von Grandezza auch musikalisch bis heute bewahrt: Die Riffs, Melodien, Hooklines und Refrains klingen eigentlich immer gewichtiger, als sie letztlich sind. Showmanship gehört zweifelsohne zu den Stärken des glatzköpfigen Mannes. So spielt Kowalczyk seine Songs eher, als dass er sie performt - so, wie ein Schauspieler das in etwa tun würde. Vielleicht sieht man Kowalczyk deswegen besser als Rollen-Spieler, denn als Songwriter. Hier indes macht er seine Rolle durchaus gut, denn nach wie vor hat er einen sicheren Instinkt für eben jene oben angesprochenen großen Riffs, Melodien, Hooklines und Refrains. Man nimmt ihm das, was er präsentiert, also durchaus ab - auch wenn es größer als das Leben daherzukommen scheint.


-Ullrich Maurer-



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Ed Kowalczyk


 
 
 

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