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Tonträger-Review
 
Agnes Obel - Aventine

Agnes Obel - Aventine
Pias/Rough Trade
Format: CD

Mit dem Song "Just So", der die in Berlin lebende Dänin Agnes Obel in Deutschland mittels eines Telekom-Werbespots populär machte, wurde die Laufkundschaft im Prinzip auf eine falsche Fährte gelockt, denn - wie sich auf ihrer Debüt-CD und insbesondere dem neuen Werk "Aventine" zeigt(e), ist Agnes Obel sehr viel näher bei klassischen Liederkomponisten anzusiedeln, als etwa bei gleichaltrigen Pop-Queens. Das neue Album unterteilt sich in wunderbar dahinkomponierte instrumentale Vignetten und harmonische Songs, bei denen Agnes ihr instinktives Gespür für absolute Melodien ebenso ausspielt wie jenes für spannende, innovative Arrangements, die hier hauptsächlich mittels phantasievollen Streichern inszeniert wurden, die oft und gerne in perkussiver Martellato-Manier mit Agnes' Vocals und Piano-Glissandi verwoben wurden und so dem - grundsätzlich melancholischen und naturgegeben balladesken - Werk ohne erkennbare Beats und Grooves ein rhythmisches Korsett verleihen, nach dem man vielleicht gar nicht gesucht hätte. Selbstredend braucht Agnes keine lauten Töne, um ihre Message rüberzubringen (scheint sich als Sängerin sogar noch ein Mal zurückzunehmen) - bietet aber aufgrund der Qualität ihrer Kompositionen ein rundum gelungenes Statement zum Thema wohltemperierten Piano-Songwritings.


-Ullrich Maurer-



Surfempfehlung:
www.agnesobel.com



Agnes Obel


 
 
 

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