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Tonträger-Review
 
Birdy - Fire Within

Birdy - Fire Within
Warner Music
Format: CD

Es passierte erst im letzten Jahr. Eine 15 Jahre junge Pianistin und Sängerin namens Birdy veröffentlichte ihr erstes Album. Sie coverte "Skinny Love" von Bon Iver und "People Help The People" von Cherry Ghost und mit der Zeit fand das jeder wunderschön. Weil es wunderschön war und noch immer ist. Jetzt kommt schon das nächste Album, dieses Mal ohne Coverversionen, dieses Mal ausschließlich mit Liedern, die Birdy geschrieben oder mitgeschrieben hat. Was geblieben ist, sind diese wundervolle Stimme und die Schönheit der Songs. Der meisten Songs, denn hier und da hat sich Birdy ein bisschen Beliebigkeit gegönnt. Nummern wie das etwas schnellere "Light Me Up" oder auch das nur halbgroovige "Maybe" braucht man nicht, das ist austauschbare Popmusik.

Ganz anders klingt es aber und das zum Glück und das so richtig, wenn sie ihr beachtliches "Heart Of Gold" schmachtet, wenn sie von "Words As Weapons" singt oder "All You Never Say", wenn sie bei "No Angel" nicht mehr als Stimme und Klavier braucht. Das sind dann verträumte, persönliche, wundervolle Kuschelpopsongs und das ist Musik, die berührt und beschäftigt. Was ein gutes Stichwort ist, Birdy hat durchaus bekannte Gesichter beschäftigt. Ben Lovett von Mumford & Sons half beim Songwriting, Rage Against The Machine-Bassist Tim Commerford und Omar Hakim (trommelte auf dem aktuellen Daft Punk-Album "Random Access Memories") haben mitgespielt, Dan Wilson und Eg White produziert. Gleichzeitig sind das aber auch nur Randnotizen, ist das unnützes Wissen. Viel wichtiger ist: Birdy kann nicht nur covern, Birdy kann auch selber machen. Meistens.



-Mathias Frank-


Video: "Wings"
Video: Birdy @ SWR3 New Pop Festival


 
 
 

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