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Tonträger-Review
 
Korn - The Paradigm Shift

Korn - The Paradigm Shift
Capitol/Universal
Format: CD

Mal zurück geschaut. Und keine negativen Stimmen gefunden. Seit runden zehn Jahren geben wir hier unseren Senf zu Korn-Platten, aber verrissen haben wir noch keine. Weder "Take A Look In The Mirror" noch "Untitled" oder "III". Und auch den Dubstep-Ausflug und das dazu gehörige "Live At The Hollywood Palladium"-Paket fanden wir stark. Fanboy also? Nein, Fan.

Jetzt gibt es "The Paradigm Shift". Und wieder keinen Verriss. Weil auch das neue Album dafür viel zu gut ist. Doch eine uneingeschränkte Lobhudelei gibt es ebenso wenig. Weil es dafür einfach ein paar Sachen gibt, die nicht wirklich großartig sind. Denn manch Moment und manch Gesang kommen lediglich solide, manchmal fast ein bisschen schwach vor der Brust, zahm und unspektakulär. Gerade Davis am Mikro lässt hier und da Boshaftigkeit und Leidenschaft vermissen. Und schwächt damit die Lieder, die (mal) wieder eine Rückkehr darstellen (sollen). Dubstep war gestern, heute ist nur noch selten Elektronik im Spiel, heute sind mehr Gitarren und heute ist wieder Brian 'Head' Welch, der 2005 die Band verließ und jetzt wieder in die sechs Saiten drischt. Aber heute sind auch ein paar Lieder fantastische Lieder wie "Prey For Me", das mit seinen Mörderriffs, dem aggressiven Gebrüll und dem herrlich sauberen Refrain-Gesang im Hintergrund eine unglaubliche Wucht entwickelt. Auch die derberen "Love And Meth" oder "Paranoid And Aroused" blasen einen um während ein "It's All Wrong" dann en düsterer, bedrohlicher Brocken ist, der keine Härte braucht und trotzdem die Härte ist. Und ein Grund und vielleicht der Grund ist, warum man auch "The Paradigm Shift" braucht.



-Mathias Frank-




 
 
 

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