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Tonträger-Review
 
Gabriella Cilmi - The Sting

Gabriella Cilmi - The Sting
Ferryhouse/Warner Music
Format: CD

Okay. Der Anfang ist nicht so ganz leicht. Denn am Anfang klingt Gabriella Cilmi erschreckend stark nach Anastacia. Doch dann? Wird alles besser, wird vieles richtig gut. Und das Album auch. Das dritte der Sängerin aus Australien. Und ja, das ist die mit "Sweet About Me" damals.

"Ich habe eine Menge Trip Hop gehört, diesen Neunziger-Jahre Bristol-Sound, Portishead und Tricky. Aber auch Singer/Songwriter, die ich schon immer geliebt habe, darunter Neil Young und John Martyn, und alte Soul-Platten von Bessie Smith und Otis Redding haben mich beeinflusst", sagt sie selbst und so doof es klingt: das hört man. Die Sängerin liefert hier eine ziemlich spannende Version von Soul ab, eine moderne und kreative Version, die vor Pop keinen Halt macht und die bei aller Mainstreamigkeit - denn natürlich ist es Mainstream-Musik, die Gabriella Cilmi hier abliefert, der Mainstream wird die beiden Singles "Symmetry" und "The Sting" abfeiern, unten gibt es die Videos - niemals belanglos oder unehrlich klingt. Sondern stets aus dem Herzen, aus der Seele, aus dem Bauch. Und eben einfach mal gut. Das fast schon erhabene "Sweeter In History" zum Beispiel oder das ruhige "Don't Look Back", das clubbige "Left With Someone Else" und auch das 80er-ähnliche "Not Sorry". Sicherlich, ein bisschen mehr Abwechslung besonders gegen Ende des Albums hätte nicht geschadet und hier und da hat man das Gefühl, dass die Cilmi ihren Fuß nicht komplett von der Bremse nehmen mochte. Aber der Neustart nach dem Hit ist geglückt, "The Sting" ist stark und möge bitte angehört werden.



-Mathias Frank-


Video: "Symmetry"
Video: "The Sting"


 
 
 

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